Alfa Romeo setzt weiter auf Räikkönen und den Italiener

Giovinazzi verlängert, kein Platz für Hülkenberg und Schumacher

Hat bei Alfa Romeo verlängert: Der Italiener Antonio Giovinazzi.

Hat bei Alfa Romeo verlängert: Der Italiener Antonio Giovinazzi. imago images

"Antonio hat sich als sehr schneller Fahrer gezeigt, auch neben so einem Gradmesser wie Kimi, und wir erwarten, dass er sich mit wachsender Erfahrung noch weiter entwickeln wird", sagte Teamchef Frederic Vasseur.

Giovinazzi entstammt dem Ausbildungsprogramm von Ferrari, dem Motorenpartner von Alfa Romeo. Daher dürfte auch das Interesse der Scuderia an einer Weiterbeschäftigung ihres früheren Nachwuchspiloten eine Rolle gespielt haben. Zuletzt war auch darüber spekuliert worden, dass Michael Schumachers Sohn Mick bereits in der kommenden Saison das Alfa-Cockpit von Giovinazzi übernehmen könnte. Schumacher wird derzeit ebenfalls in der Ferrari-Akademie ausgebildet, seine Zukunft ist noch offen.

Zwei Rennen vor dem Ende seiner ersten kompletten Saison als Stammpilot in der Formel 1 belegt Giovinazzi Rang 18 der Fahrerwertung. In 19 Rennen hat er vier WM-Punkte eingefahren. Der 40 Jahre alte Räikkönen bringt es auf 31 Zähler. Der Vertrag des Finnen bei Alfa Romeo läuft noch bis Ende 2020.

Giovinazzis Vertragsverlängerung dürfte auch das Aus für Nico Hülkenberg für die Saison 2020 bedeuten. Hülkenberg muss zum Ende des laufenden Jahres seinen Platz beim Renault-Werksteam räumen, der Emmericher wird bei den Franzosen durch Esteban Ocon (Frankreich) ersetzt.

mas/dpa

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