Mannheim muss länger auf sein Talent verzichten

Adler: Es gilt den Klos-Ausfall und ein 3:6 zu verdauen

Valentino Klos

Lange Zwangspause: Valentino Klos. imago images

"Wir haben im zweiten Drittel zu viele falsche Entscheidungen mit und ohne der Scheibe getroffen", monierte Eisenschmid auf der Internetseite des Vereins, vier Gegentore fingen sich die Kurpfälzer in dieser Phase und lagen vor dem Schlussdrittel 1:5 hinten. "In dieser Liga bezahlst du das gegen jede Mannschaft." Das sah auch Huhtala so: "Die vielen Unterzahlkonter, die wir im zweiten Abschnitt zugelassen haben, waren der springende Punkt."

Nicht nur das 3:6 schmerzte. Auch die Verletzung von Klos, die sich 19-Jährige bei seinem vierten DEL-Einsatz im Duell mit Nürnberg (2:0) am 15. Spieltag zugezogen hatte. Denn die stellte sich als schwere Handverletzung heraus. Der Förderlizenzspieler wurde am Montag operiert und fällt nach Vereinsangaben "voraussichtlich zehn bis zwölf Wochen" aus.

"Das ist eine bittere Nachricht, nicht nur für uns, sondern auch für Valentino selbst. In den vier Partien, die Valentino nach seiner Berufung in den Adler-Kader für uns absolviert hat, hat er starke Leistungen gezeigt. Sein erstes DEL-Tor in Schwenningen war letztlich auch der Lohn für die harte Arbeit, die er stets an den Tag gelegt hat. Wir wünschen ihm eine komplikationslose Operation und eine schnelle Genesung", erklärte Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara.

nik