Rekordtitelträger trifft auf den Europameister

Nigerias Said: Titel im Visier, Niederlande vor der Brust

Ibrahim Said (li.)

Mit Nigeria im Achtelfinale: Ibrahim Said (li.). imago images

36 Spiele, 123 Tore, 115 Gelbe Karten, acht Rote Karten - so lautet die Bilanz der Gruppenphase, nach der 16 von 24 Teams noch übriggeblieben sind. Neben Gastgeber Brasilien sind auch vier der fünf europäischen Teams noch am Start, auch die Niederlande. Das Oranje-Team zog mit einem 4:0-Sieg über die USA - die einzigen drei Zähler in der Gruppenphase - als einer der vier besten Gruppendritten glücklich weiter. Die Wunschvorgabe von Trainer Peter van der Veen, als er 2018 übernahm, ist also noch im Bereich des Möglichen für den amtierenden Europameister: "Mein Ziel ist der Gewinn der U-17-Europameisterschaft und dann der U-17-Weltmeisterschaft."

Doch nun wartet in der nächsten Runde, die am Dienstagabend (20.30 Uhr) mit dem Duell Angola gegen Südkorea eröffnet wird, ein ganz harter Brocken: Nigeria. Die Afrikaner sind mit bislang fünf Titeln WM-Rekordsieger bei der U 17, zuletzt triumphierten sie 2013 und 2015.

"Wir wollen den WM-Titel wieder nach Nigeria holen", sagte Ibrahim Said auf der Internetseite der FIFA. "Ich will, dass mein Land stolz auf dieses Team sein kann!" Said ist einer der Akteure, die für ein Highlight in Brasilien sorgten. Mit drei Toren war er am zweiten Spieltag für den 3:2-Sieg gegen Ecuador fast im Alleingang verantwortlich und hielt so Nigeria auf Kurs. Auf dem Weg zum sechsten Titel wären auch gegen die Niederlande Tore von Said hilfreich.

nik

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