Bundestrainerin Voss-Tecklenburg nominiert die Spielführerin nach

Blitzheilung: Popp gegen England nun doch dabei

Wolfsburgs Alexandra Popp nach ihrer Einwechslung in Freiburg

Wolfsburgs Alexandra Popp nach ihrer Einwechslung in Freiburg. imago images

Lange Zeit war nicht klar, ob Popp in Wembley dabei sein kann. Denn die Wolfsburgerin hatte sich beim 3:0-Erfolg des VfL Wolfsburg beim 1. FFC Frankfurt am 20. Oktober eine Verletzung am Außenband des rechten Sprunggelenks zugezogen.

Ursprünglich war von einer mehrwöchigen Ausfallzeit der 28-Jährigen ausgegangen worden, weshalb Popp ursprünglich auch im deutschen Aufgebot von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg für die Partie am Samstagabend in Wembley (18.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) fehlte. Doch der Heilungsverlauf verlief überraschend schnell, bereits Ende letzte Woche kehrte Popp wieder in das Teamtraining der Wölfinnen zurück.

Am Sonntag, beim 8:0-Kantersieg des Doublesiegers beim SC Freiburg, wurde Popp schließlich in der 70. Minute eingewechselt. "Ich bin erleichtert, dass alles so reibungslos und schnell funktioniert hat", sagte Popp. Voss-Tecklenburg reagierte deshalb am Montag und nominierte Popp für die England-Partie nach. Das Spiel wird ausverkauft sein, 90.000 Zuschauer werden das Match verfolgen. Damit wird der derzeitige Weltrekord für ein Frauen-Spiel nur ganz knapp verfehlt. Dieser steht bei 90.185, aufgestellt im WM-Finale 1999 zwischen China und den USA in Los Angeles.

Damit hat Voss-Tecklenburg eine Sorge weniger. In Wembley definitiv fehlen werden aber die verletzten Almuth Schult (Tor) und Svenja Huth (beide VfL Wolfsburg) sowie Giulia Gwinn (FC Bayern München) und Johanna Elsig (1. FFC Turbine Potsdam).

jer/gm