Nach Unentschieden in Hannover

Koschinat: "Glücklich nach Hause"

Sandhausens Coach Uwe Koschinat grinst nach dem Spiel.

War nach dem 1:1 in Hannover sichtlich zufrieden: Uwe Koschinat. imago images

Nur vier Punkte aus den vergangenen sieben Spielen, kein Sieg mehr seit dem 1:0-Heimerfolg gegen Darmstadt am fünften Spieltag. Seit zwei Monaten wartet der SVS auf einen Sieg. Daher hätte es "sehr, sehr viele Gründe" gegeben, dass die Sandhäuser sich nach dem frühen Rückstand "hängen lassen, wir verunsichert auftreten", erklärte Koschinat auf der Pressekonferenz nach dem 1:1-Unentschieden in Hannover. Doch nach dem frühen Gegentreffer hatte seine Mannschaft "Schwung aufgenommen".

Laut dem 48-Jährigen hatte das Team "mehrmals in der ersten Hälfte" die Chance, den Ausgleich zu erzielen. Doch Kevin Behrens scheiterte wiederholt - unter anderem wurde ein Tor aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt. Zu dieser Schiedsrichterentscheidung und einem in der zweiten Halbzeit nicht gegebenen Handelfmeter vertrat der Trainer eine Meinung: "Im Zweifel gegen Sandhausen."

Der Videobeweis im Mittelpunkt

Doch bei der Partie gegen die Hannoveraner - in der sich Koschinat also wieder benachteiligt gefühlt hatte - bewies seine Mannschaft, "dass die Moral intakt ist" und "einen offenen Fight gegen eine richtig gute Mannschaft" bieten kann. In der zweiten Hälfte konnten die Gäste "tatsächlich zuschlagen", da man an seine Möglichkeit geglaubt habe.

Letztlich zeigte sich der Coach - der auch zugab, in der letzten Saison ohne Videobeweis wohl auf dem Relegationsplatz gestanden zu haben - "stolz und froh", einen Punkt mitnehmen zu können. Dieser sei zwar aufgrund des deutlich besseren Eckenverhältnisses und besserer Chancen fast zu wenig gewesen, aber: "Am Ende fahre ich doch glücklich nach Hause."

kon