2. Bundesliga

VfL-Kapitän Heider: "Jetzt wollen wir die Großen ärgern"

Osnabrück beendet Torlos-Serie

VfL-Kapitän Heider: "Jetzt wollen wir die Großen ärgern"

Marc Heider

Erleichtert, dass der Knoten geplatzt ist: Marc Heider. imago images

"Wir haben zwei gänzlich unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Wenn man beide betrachtet, war das ein gerechtes Remis", fasste Daniel Thioune das 3:3 nach 0:2-Pausenrückstand zusammen und betonte: "Für unsere Moral ist es ein großer Sieg. Das ist die Mannschaft, wie ich sie aus dem letzten Jahr in der 3. Liga kenne. Wenn man noch so zurückkommt, hat man mehr gewonnen als nur den einen Punkt."

Neben der Erkenntnis, dass die Moral stimmt, nimmt der VfL auch die Gewissheit mit, dass die Tore wieder fallen. 486 Zweitligaminuten waren die Lila-Weißen zuvor ohne eigenen Treffer geblieben. Für Moritz Heyer endete gleichzeitig eine ganz persönliche Torlos-Serie: Der Defensiv-Allrounder, der in dieser Saison noch keine Pflichtspielminute verpasste, schoss seine ersten beiden Tore in der 2. Liga. "Ein schönes Gefühl", sagte Heyer und lächelte zufrieden: "So oft komme ich ja nicht in den Genuss eines Doppelpacks." In die kicker-Elf schaffte es der 24-Jährige damit schon zum zweiten Mal in Serie.

Kapitän Heider sagte nach dem Ende der langen VfL-Durststrecke erleichtert: "Dass der Knoten endlich geplatzt ist, ist extrem wichtig." Seine Hoffnung und kleine Kampfansage: "Ich bin überglücklich über die Leistung der Mannschaft in der zweiten Halbzeit und hoffe, dass wir davon etwas in die nächsten Spiele mitnehmen. Jetzt wollen wir die Großen ärgern." Und die kommen ziemlich geballt in den nächsten Wochen: Zuerst geht es gegen den VfB Stuttgart, und zwei Wochen später kommt auch noch der Tabellenführer HSV.

cfl/sf