Bundesliga

Kapitän Jonas Hector übt Kritik: "Das darf uns natürlich nicht passieren"

Kölns Kapitän beklagt zu sorglose Abwehrarbeit

Hector übt Kritik: "Das darf uns natürlich nicht passieren"

Jonas Hector haderte nach dem 0:2 in Düsseldorf

Er fordert schnellstmöglich Ergebnisse: Kölns Kapitän Jonas Hector (r.). imago images

Mit ernster Miene trat Kapitän Hector nach dem 0:2 in Düsseldorf vor die TV-Kameras. Von "extremer" Enttäuschung sprach der 29-Jährige, der nach der frühen Auswechslung von Noah Katterbach auf die linke Verteidigerposition hatte wechseln müssen, nach der siebten Liganiederlage. "Wenn du dann wieder hier stehst und 0:2 verloren hast, dann ist das einfach scheiße", brachte Hector seine Gefühlslage bei "Sky" auf den Punkt.

Speziell der zweite Gegentreffer habe die Gäste "ein bisschen gebrochen". Dennoch: "Wir müssen da noch mehr reinwerfen, noch mehr entwickeln wollen", stellte Hector klar. Das 0:2 war fraglos der Knackpunkt im Spiel, ein einfacher Befreiungsschlag von Kaan Ayhan hatte Erik Thommys Tor begünstigt. "Unsere Absicherung war wohl nicht so da, wie wir uns das vorstellen. Das darf uns natürlich nicht passieren. Das ist viel zu einfach. Wenn du die Tore so einfach hergibst, musst du dich nicht wundern, wenn man nachher als Verlierer vom Platz geht", kritisierte Hector.

Und nun? "Wir müssen Ergebnisse erzielen. Die tun uns gut, die tun dem Trainer gut, den Fans und dem ganzen Verein natürlich auch." Am besten damit anfangen solle der Effzeh schon am Freitag (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de und im Stream bei DAZN), wenn formstarke Hoffenheimer in Köln-Müngersdorf gastieren.

Auf die Frage, ob es zwischen Spielern und Trainer Achim Beierlorzer noch passe, entgegnete Hector nur: "Ich habe nichts Gegenteiliges gehört." Der Kölner Trainer schlug später in die gleiche Kerbe wie sein Kapitän. "Wir bekommen die Tore zu leicht und nutzen unsere Torchancen nicht. Die Mannschaft hat alles versucht. Mit dem Rückstand war es aber noch schwieriger, sich Torchancen herauszuspielen. Jetzt stehen wir wieder mit leeren Händen da", so der 51-Jährige, für den die Luft immer dünner wird.

msc

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