Kahun in der NHL erstmals auf der Tribüne

Dank Draisaitl: Oilers beenden Pittsburgh-Misere

Leon Draisaitl, Dominik Simon (li.)

Entschied die Partie in Pittsburgh zugunsten der Oilers: Leon Draisaitl. imago images

Weil Evgeni Malkin nach elf Partien Verletzungspause zurückkehrte, fiel das Duell zwischen Draisaitl mit seinem Freund und Nationalmannschaftskollegen Dominik Kahun aus. Dies allerdings durchaus überraschend: Denn der 24-Jährige, der zuletzt in Sachen Punkteproduktion besser in Fahrt gekommen war (zwei Tore und zwei Vorlagen in den letzten beiden Spielen), und so mittlerweile auf sechs Scorerpunkte kommt, musste erstmals in seiner NHL-Karriere auf der Tribüne Platz nehmen. Denn in 2018/19 hatte er für Chicago alle 82 Hauptrundenpartien absolviert und bis dato auch alle 13 Spiele mit den Penguins.

Nach einem torlosen ersten Abschnitt brachte Colby Cave, der Marcus Pettersson überlief und Keeper Matt Murray anschließend clever überwand, die Oilers in Führung (28.). Bei Überzahl für Edmonton glich Penguins-Verteidiger Brian Dumoulin mit einem satten Schuss zum 1:1 (34.). In der schließlich fälligen Overtime verwandelte Draisaitl einen Alleingang zu seinem bereits 13. Saisontor (63.). Mit 26 Zählern und den 13 Toren führt Draisaitl damit die NHL in beiden statistischen Kategorien weiter an. Neben dem gebürtigen Kölner war auch Oilers-Keeper Mike Smith Matchwinner für die Kanadier. Der Torhüter parierte satte 51 Schüsse.

Edmonton Oilers - Vereinsdaten

Connor McDavid konnte damit zudem erstmals im siebten Anlauf das direkte Duell der Superstars mit Sidney Crosby für sich entscheiden. Anders als Draisaitl blieben die beiden Kanadier indes ohne Punkte. Für Edmonton war es der erste Sieg gegen die Penguins seit dem 29. November 2015. Damals gewannen die Oilers erst nach Penaltyschießen mit 3:2.

Nashville mit erneuter Heimniederlage

Eine überraschende Heimniederlage kassierten derweil die Nashville Predators gegen die New York Rangers. Nach den beiden Treffern von Filip Chytil (17.) und Ryan Strome (25.) gelang Viktor Arvidsson nur noch der Anschlusstreffer (35.). Nach dem 5:6 nach Overtime gegen Calgary verlor das Team aus Tennessee das zweite Heimspiel in Folge.

Greiss muss beim neunten Islanders-Sieg zuschauen

Ohne die beiden deutschen Profis Thomas Greiss und Tom Kühnhackl haben die New York Islanders ihre Siegesserie ausgebaut. Derick Brassard sorgte im Duell bei den Buffalo Sabres nach sechs Minuten dafür, dass die Islanders mit 1:0 die Oberhand behielten und nun schon neun Spiele nacheinander gewonnen haben. Keeper Greiss musste seinem Teamkollegen Semyon Varlamov den Vortritt lassen, Kühnhackl fehlte aufgrund einer Verletzung.

Ebenfalls nicht zum Einsatz kam Torhüter Philipp Grubauer bei der 0:3 (0:2, 0:1, 0:0)-Auswärtspleite der Colorado Avalanche bei den Arizona Coyotes. Die Los Angeles Kings, bei denen Ex-Bundestrainer Marco Sturm als Assistenzcoach tätig ist, gewannen mit 4:3 (2:2, 0:0, 1:1, 1:0) nach Verlängerung gegen die Chicago Blackhawks. In der Overtime setzte Drew Doughty den Schlusspunkt (65.).

jom/dpa

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