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So läuft die VBL Club Championship in FIFA 20 ab

22 Bundesligisten kämpfen in der VBL Club Championship um die Meisterschale.

22 Bundesligisten kämpfen in der VBL Club Championship um die Meisterschale. eSport Studio

Die Virtual Bundesliga (VBL) Club Championship ist zurück. Zum zweiten Mal veranstalten EA SPORTS und DFL den prestigeträchtigsten deutschen Wettbewerb für FIFA-Spieler, bei dem elf Vereine aus der ersten Bundesliga und elf Zweitligaklubs in FIFA 20 antreten.

Wer ist dabei?

Unter den 22 Vereinen finden sich viele der größten Klubs des deutschen Fußballs. Die zwei namhaftesten Teams, FC Bayern München und Borussia Dortmund, beteiligen sich jedoch nicht.

Dabei sind: FC Augsburg, Hertha BSC, SV Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, RB Leipzig, Bayer 04 Leverkusen, 1. FSV Mainz 05, Borussia Mönchengladbach, FC Schalke 04, 1. FC Köln und VfL Wolfsburg aus der 1. Bundesliga sowie Arminia Bielefeld, VfL Bochum, SV Darmstadt 98, SpVgg Greuther Fürth, Hamburger SV, Holstein Kiel, Hannover 96, 1. FC Nürnberg, VfB Stuttgart, SV Wehen Wiesbaden und FC St. Pauli aus der 2. Bundesliga. Bei jedem Verein spielen zwei bis vier FIFA-Profis. Die Akteure reichen dabei von lokalen Talenten bis hin zu internationalen Stars.

85er-Modus statt Ultimate Team

Gespielt wird die VBL Club Championship in FIFA 20. Jedoch nicht im Modus FIFA Ultimate Team (FUT), sondern im 85er-Modus. Das bedeutet: Alle Spieler haben eine Gesamtstärke von 85, damit jeder FIFA-Profi mit dem authentischen Bundesliga-Team seines Vereins antreten kann, ohne dass daraus Vor- oder Nachteile entstehen. Das ist fair, freut aber nicht alle Spieler. Der 85er-Modus spiele sich zu langsam, so ein Kritikpunkt.

So wird gespielt

Die Saison läuft vom 4. November 2019 bis zum 27. Februar 2020 und ist in 21 Spieltage unterteilt, sodass alle Mannschaften einmal gegeneinander spielen werden. Ein Aufeinandertreffen zweier Teams besteht immer aus drei Begegnungen im sogenannten Davis-Cup-Format: Jeweils ein Spiel wird auf PlayStation 4 und Xbox One ausgetragen. Im dritten Match geht es dann auf der Wahlkonsole des Heimteams im Zwei-gegen-Zwei-Modus um den letzten Sieg des Tages. Jeder Erfolg wird mit Punkten belohnt, nach den Regeln des realen Fußballs. Also drei Punkte für einen Sieg, einen für ein Unentschieden und null bei einer Niederlage. Das Endergebnis des Aufeinandertreffens ergibt sich aus den Resultaten aller drei Spiele. Es sind also maximal neun Punkte pro Spieltag möglich.

Die Spieltage finden vor der Winterpause jeden Montag mit Anstoßzeiten um 18 Uhr und 20:30 Uhr statt. Im neuen Jahr wechselt der Termin dann auf Mittwoch. Zusätzlich werden jeden Donnerstagabend zwei komplette Begegnungen live im Fernsehen übertragen.

Auf zum Titel und VBL Grand Final

Die Mannschaft mit den meisten Punkten nach 21 Spieltagen gewinnt die Virtual Bundesliga Club Championship und beerbt damit den SV Werder Bremen als Deutschen Club-Meister im eFootball.

Die Club Championship ist zudem Teil der Virtual Bundesliga. Der Wettbewerb, an dessen Ende der deutsche Meister im Einzel gekürt wird, beinhaltet jedoch auch die VBL Open, VBL Playoffs und schließlich das VBL Grand Final. Auf dem Weg dahin gilt es für jeden Spieler, diverse Hürden zu nehmen: Für die Vereinsspieler ist es die Club Championship. Die Klubs, die am Saisonende auf den Plätzen 1 bis 6 stehen, schicken jeweils zwei Profis zum Grand Final. Die Teams auf den Rängen 7 bis 16 erhalten eine weitere Chance bei den VBL Playoffs. Dort treffen sie auf die Spieler, die sich online über die VBL Open qualifiziert haben.

Christian Mittweg

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