Änderungen geplant

FIFA verrät Neues zu Klub-Weltmeisterschaft und Nationencup

Die FIFA hat sich ein paar Neuerungen für die eigenen Wettbewerbe überlegt.

Die FIFA hat sich ein paar Neuerungen für die eigenen Wettbewerbe überlegt. FIFA

Das zweite Jahr in Folge veranstaltet die FIFA drei Wettbewerbe für eSport: das FIFA eWorld Cup Grand Final, den FIFA eNations Cup (FeNC) und den FIFA eClub World Cup (FeCWC). Eine exakte Kopie der Vorsaison werden die Turniere allerdings nicht.

Beim FIFA eClub World Cup verändert sich die Qualifikation. Anstatt den Prozess in nur einer Woche durchzudrücken, wie es im Vorjahr der Fall war, zieht sich die Phase nun vom 12. November bis zum 22. Dezember mit zwei Spieltagen pro Woche. Anstatt zahlreicher Gruppen, in denen jeweils nur der Erstplatzierte weiterkommt, gibt es zudem ein neues Ligen-System. Wer sich in die erste Spielklasse hochkämpft und zu den besten 24 Mannschaften der Welt zählt, wird dann zum Finalevent eingeladen, das vom 7. bis zum 9. Februar stattfindet.

Gefahren bleiben bestehen

In der Vergangenheit kassierte der FeCWC bereits harsche Kritik. Das lag zum Teil an der Qualifikation, die nun besser laufen sollte. Ein viel größeres Problem war jedoch, dass sich Spieler einzig für die Klubmeisterschaft zusammenschlossen und Teams bildeten. Der amtierende Titelhalter, KiNG eSports, bestand beispielsweise aus Profis vom FC Basel und The F2. Das will EA SPORTS mit einer neuen Regel verhindern: FIFA-Profis ist es verboten, vom 11. November bis 29. Februar für eine andere Organisation anzutreten, als die, die sie beim FeCWC vertreten. Auf teamlose Spieler hat die Regel kaum Einfluss, hier könnte es also wieder zu Problemen kommen.

Doppel im Trend

Für den eNations Cup hat sich die FIFA auch etwas Neues überlegt. Eine Begegnung besteht nicht mehr aus zwei Einzeln und einem Doppel - bei der kommenden Ausgabe wird nur noch Zwei-gegen-Zwei gespielt. Da das Format von Verbänden und Spielern geschätzt wird, sollte das eine gute Neuerung sein. Wie viele und welche Nationen zu dem Turnier im Mai eingeladen werden, teilte die FIFA dagegen noch nicht mit. Deutschland sollte jedoch gesetzt sein.

Christian Mittweg

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