Gladbachs Personallage entspannt sich etwas

Ginters "tolles Signal" in Dortmund - Zakaria "im Gerüchteküchenbereich"

Matthias Ginter in Dortmund

Zur Unterstützung auf der Bank: Matthias Ginter in Dortmund. imago images

Ob er eine Vierer- oder Dreierkette nominiert, sagt Marco Rose noch nicht. Nicht ausgeschlossen ist aber, dass Matthias Ginter am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in Leverkusen einen der Plätze einnehmen wird. Borussia Mönchengladbachs Abwehrchef ist wieder einsatzfähig - anders als am Mittwoch in Dortmund.

Beim DFB-Pokal-Aus (1:2) hatte Ginter zwar im Kader gestanden, hätte aber gar nicht spielen können. Er hatte seinem Trainer signalisiert, "dass er gerne beim Team wäre". Und Rose hielt das für "ein tolles Signal". Deshalb "habe ich gesagt: Klar, Matze, im Moment ist da eh noch der eine oder andere Kaderplatz frei. Also nehmen wir dich zur Unterstützung mit."

Und weil die Schulter des Nationalspielers wieder stabil ist, "haben wir ihn von der Verletztenliste runtergenommen", so Rose. Genau wie der von seinem grippalen Infekt genesene Christoph Kramer ("Er sieht wieder blendend aus") steht Ginter dem Bundesliga-Spitzenreiter am zehnten Spieltag wieder zur Verfügung. Auch Tony Jantschke (Oberschenkelprobleme) könnte zurückkehren, sein Einsatz ist noch fraglich.

Zakaria ohne Ausstiegsklausel: Eberl will "alles versuchen"

Denis Zakarias Zukunft auch? Der Defensivspezialist der Borussia ist begehrt, wird bei zahlreichen Klubs gehandelt. "Wir haben mit Denis über den Sommer hinaus noch zwei Jahre Vertrag und das Heft des Handelns in der Hand", sagte Sportdirektor Max Eberl am Freitag und bestätigte noch einmal, dass das Arbeitspapier des 22-jährigen Schweizers keine Ausstiegsklausel enthält.

"Wir werden uns nicht wehren können, dass große Vereine mit ihm in Verbindung gebracht werden", so Eberl. Doch schon in der Vergangenheit habe man immer wieder Spieler vom Verein überzeugen können. "Das ist die Aufgabe, die in den nächsten Monaten entsteht. Momentan bin ich da sehr, sehr entspannt." Ein Interessent hat sich ohnehin noch nicht bei ihm gemeldet, das Thema befinde sich "im Gerüchteküchenbereich".

Was Eberl aber schon noch betonen wollte: "Wir können uns auch vorstellen, mit Dennis weiter als bis 2022 zu arbeiten. Wir werden da alles versuchen, was in unserer Macht steht."

jpe

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