2. Bundesliga

Aues Krüger sendet nächstes Bewerbungsschreiben

Gegen den Angstgegner: FCE will die Heimserie ausbauen

Aues Krüger sendet nächstes Bewerbungsschreiben

Florian Krüger

"Seht her, ich bin wieder da": Florian Krüger traf zuletzt in Liga und Pokal. imago images

"Einen sehr guten Pokalfight" hätte sein Team hingelegt, lobte der Veilchen-Coach nach dem Duell beim Bundesligisten. Lediglich die Chancenverwertung bemängelte Schuster, vor dem Ausgleich der Fortuna hätte man nach der frühen Führung durch Florian Krüger schon mit 3:0 vorne liegen können.

Apropos Krüger: Der Stürmer war nach starkem Saisonstart mit drei Einsätzen in der Anfangsformation (ein Tor, zwei Assists) etwas ins Hintertreffen geraten und kam in der Folge nur noch von der Bank. Nun bringt sich der 20-Jährige wieder in Stellung: Siegtor beim fulminanten 4:3 gegen Nürnberg, nun Startelf und Führungstor in Düsseldorf und dazu eine insgesamt starke Vorstellung (kicker-Note 2,5). Schlägt gegen Heidenheim seine Stunde nun auch in der Liga wieder von Beginn an? "Wir schauen, wer kleine Wehwehchen hat, wer sich schlapp fühlt", wird Schuster bei der Nominierung seiner Anfangsformation auch Trainingseindrücke einfließen lassen.

Kurze Regenerationszeit für beide Teams

Gegen die Schwaben ist der FCE statistisch deutlich im Hintertreffen, nur ein Sieg bei acht Vergleichen (1/3/4) gelang gegen den Tabellennachbarn, der als Fünfter zwei Punkte hinter Aue lauert. Es gilt also die negativen Erfahrungen auszublenden, wenn die Sachsen - ihres Zeichens mit 13 Punkten aus fünf Spielen die zweitstärkste Heimmannschaft - ihre starke Bilanz im Erzgebirgsstadion aufpolieren wollen. Die kurze Erholungsphase nach dem Pokal sieht Schuster nicht als Nachteil: "Heidenheim war in Bremen (1:4, d. Red.), hat ebenfalls eine kurze Zeit zum Regenerieren."

jch/tn