"Der Klassiker" gegen Seattle im Endspiel

Gressel-Tor reicht nicht: Toronto schockt Atlanta und steht im Finale

Emotion pur: Justin Morrow (kniend) bejubelt Torontos etwas überraschenden Finaleinzug.

Emotion pur: Justin Morrow (kniend) bejubelt Torontos etwas überraschenden Finaleinzug. Getty Images

Das war es dann mit der Titelverteidigung: Für Julian Gressel und Atlanta United endet die Saison im Finale der Eastern Conference. Am Mittwochabend (Ortszeit) verlor der amtierende Champion gegen Toronto mit 1:2 und wird damit am 10. November entthront werden.

Wie schon eine Runde zuvor gegen Philadelphia (2:0) war es Gressel, der die Gastgeber vor einer wieder mal atemberaubenden Kulisse in Führung brachte. Der deutsche Mittelfeldspieler hatte eine mustergültige Vorarbeit von "Pity" Martinez nur noch einschieben müssen (4.). Nur kurz danach vergab Topscorer Josef Martinez vom Elfmeterpunkt die Chance zum 2:0 (11.).

Toronto nutzte das Momentum und glich durch Nicolas Benezet aus (14.). Atlanta rannte weiter an, doch kassierte in der Schlussphase den Nackenschlag von Nick DeLeon, der traumhaft aus 25 Metern in den Winkel traf (78.). Es war der Schlusspunkt.

Die Kanadier stehen damit zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren im Finale um den MLS-Cup und treffen dort wie schon 2016 und 2017 auf die Seattle Sounders, die sich am Vortag in Los Angeles behauptet hatten. Weil Seattle im direkten Vergleich die bessere Regular Season gespielt hat, findet das Endspiel bei den Sounders im Century Link Field statt.

mkr