MLS: Atlanta winkt das nächste entscheidende Heimspiel

Seattles großer Coup: Sounders schon wieder im Finale!

Jubel bei den Seattle Sounders

Freud und Leid in einem Bild: Seattle Sounders und Los Angeles FC. Getty Images

Damit war absolut nicht zu rechnen, aber dann irgendwie doch. Zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren haben die Sounders am Dienstagabend (Ortszeit) die Western Conference gewonnen und spielen erneut im Finale um die Meisterschaft der MLS. Es wäre der zweite Triumph nach dem Sieg im Elfmeterschießen in Toronto 2016.

Für den LAFC, das beste Regular-Season-Team der MLS-Geschichte, hatte es im voll besetzten Banc of California Stadium eigentlich perfekt begonnen. Eduard Atuesta zirkelte einen Freistoß aus rund 20 Metern über die Mauer ins Eck, das 1:0 in der 17. Minute.

Doch die Sounders zeigten ihre ganze Play-off-Erfahrung, ließen sich überhaupt nicht beeindrucken und antworteten mit einem Doppelschlag: Erst glich Angreifer Raul Ruidiaz aus (22.), dann drehte Mittelfeld-Regisseur Nicolas Lodeiro den Spieß komplett um (26.). Es entwickelte sich eine rasante Partie, in der der LAFC, und auch Top-Torjäger Carlos Vela, allerdings keine Antwort mehr hatten.

Stattdessen besorgte Ruidiaz in der 64. Minute den 3:1-Endstand. Im Anschluss vergab Seattle reihenweise Konterchancen, feierte am Ende aber trotzdem den großen Coup in der Stadt der Engel.

Finale erneut im Mercedes-Benz Stadium?

Während die eigentlich perfekte Saison für Los Angeles ein ernüchterndes Ende findet, warten die Sounders nun auf ihren Endspiel-Gegner aus der Eastern Conference. Sollte sich Titelverteidiger Atlanta United gegen den FC Toronto durchsetzen, würde das Finale erneut im Mercedes-Benz Stadium in Georgia ausgetragen werden, da Atlanta die bessere Regular Season gespielt hat als Seattle.

Gewinnt Toronto, würde sich Seattle nicht nur über ein Heimspiel freuen, es wäre zugleich auch die Neuauflage der Finals von 2016 und 2017.

mkr

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