Groener nimmt 17 Spielerinnen mit nach Japan

Das WM-Aufgebot der deutschen Handball-Frauen steht

Frauen-Bundestrainer Henk Groener im Gespräch mit Kapitänin Kim Naidzinavicius

Frauen-Bundestrainer Henk Groener im Gespräch mit Kapitänin Kim Naidzinavicius. imago images

Frauen-Bundestrainer Henk Groener hat das Torhüter-Team neben den gesetzten Dinah Eckerle und Isabell Roch um Ann-Cathrin Giegerich vom Thüringer HC ergänzt. Die Reisezeit nach Japan sei zu lang, um ansonsten auf einen möglichen kurzfristigen Ausfall auf der Torhüter-Position reagieren zu können, begründete Groener am Dienstag in Stuttgart diese Maßnahme.

Rechtsaußen Marlene Zapf hat anders als zuletzt für die Länderspiele gegen Kroatien den Sprung in den WM-Kader nicht geschafft. Evgeniya Minevskaja wird dagegen für das Turnier vom 29. November bis 15. Dezember ins Aufgebot zurückkehren und ist ebenso wie Ina Großmann und Luisa Schulze, die zuletzt angeschlagen waren, fest eingeplant.

Mindestziel ist es, die WM auf dem siebten Platz zu beenden und damit an einem Qualifikationsturnier für die Sommerspiele 2020 teilnehmen zu können. "Wir haben festgestellt, dass wir noch nicht ganz an der Weltspitze angekommen sind. Klares Ziel ist, dass wir die Hauptrunde erreichen. Das ist nicht so einfach", sagte Groener, der seinen Bundestrainer-Vertrag noch vor der WM verlängern soll.

Am 30. November bestreiten die deutschen Handballerinnen ihren WM-Auftakt gegen Brasilien. Weitere Gruppengegner sind Australien, Dänemark, Frankreich und Südkorea. Die besten Drei ziehen in die Hauptrunde ein.

Vor der Abreise nach Japan steht am 21. November in Stuttgart noch ein Testspiel gegen WM-Teilnehmer Montenegro an. Voraussichtlich am 26. oder 27. November soll ein abschließender Test in Japan ausgetragen werden, der Gegner steht aber noch nicht fest.

Das WM-Aufgebot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft:

Tor: Dinah Eckerle (SG BBM Bietigheim), Isabell Roch (Borussia Dortmund), Ann-Cathrin Giegerich (Thüringer HC)

Feld: Amelie Berger (SG BBM Bietigheim), Alina Grijseels (Borussia Dortmund), Meike Schmelzer (Thüringer HC), Julia Behnke (Rostow Don/Russland), Kim Naidzinavicius (SG BBM Bietigheim), Mia Zschocke (Bayer Leverkusen), Emily Bölk (Thüringer HC), Ina Großmann (Thüringer HC), Maren Weigel (TuS Metzingen), Antje Lauenroth (SG BBM Bietigheim), Jenny Behrend (VfL Oldenburg), Shenia Minevskaja (Brest Handball/Frankreich), Luisa Schulze (SG BBM Bietigheim), Alicia Stolle (Thüringer HC)

dpa/sid