Nürnberg im Pokal bei Drittligist Kaiserslautern zu Gast

Canadi warnt: "Das macht es gefährlich"

Damir Canadi

Gegen Kaiserslautern gefordert: Der 1. FC Nürnberg mit Trainer Damir Canadi. imago images

"Die Mannschaft hat gut regeneriert", berichtet der Österreicher über die ersten Tage nach dem 1:1 gegen Jahn Regensburg. Der Frust sei abgeschüttelt, der Fokus liege nun komplett auf der Auswärtsaufgabe beim Drittligisten. "Wir freuen uns auf das Spiel morgen", spricht Canadi für das Team und weiß, dass der Auftritt beim Tabellen-16. der dritthöchsten deutschen Spielklasse alles wird - aber nicht einfach.

Für Lautern wird es ein Spiel, in dem es nichts zu verlieren hat.

Damir Canadi

"Wir wissen, dass es eine schwierige Aufgabe wird", hält Canadi es für nicht ratsam, die Roten Teufel, die derzeit wie ein angeschlagener Boxer taumeln, zu unterschätzen. Vielmehr sei es "für Lautern ein Spiel, in dem es nichts zu verlieren" habe. "Das macht es gefährlich", warnt der 49-Jährige vor dem Duell beider Traditionsklubs.

"Riesige Atmosphäre": 19000 von 49.850 Tickets verkauft

Auch die "riesige Atmosphäre" im WM-Stadion von 2006 sei ein Punkt von Canadis Überlegungen gewesen - entsprechend habe man sich darauf explizit vorbereitet, schließlich erwartet der Trainer "viele Emotionen". Inwieweit diese aber bei etwas mehr als 19.000 von 49.850 verkauften Tickets auf den Rängen aufkommt, bleibt abzuwarten.

Gegen den FCK passen muss definitiv Georg Margreitter. Der Routinier in Diensten der Franken laboriert weiterhin an einer Zerrung und "wird nicht spielen können". Für ihn steht der am Sonntag noch gesperrte Asger Sörensen als Ersatz parat. Ansonsten mache "die Mannschaft einen fitten Eindruck" - auch Johannes Geis, der gegen den Jahn angeschlagen vom Feld gegangen war. Zudem könnte es am Mittwochabend auch die eine oder andere Überraschung in Form eines Akteurs, "der zuletzt nicht zum Einsatz gekommen ist", auf dem Aufstellungsbogen geben. Gute Nachrichten also für Ondrej Petrak & Co.?

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kög