Enttäuschte Prognose

Hamburgs van der Most: "Zukunft für FIFA eSport sieht nicht gut aus"

Hamburgs Quinten van der Most sieht schwarz für den FIFA eSport.

Hamburgs Quinten van der Most sieht schwarz für den FIFA eSport. HSV

Der FIFA-Profi des HSV ist mit der Wettbewerbssituation unzufrieden. Während einige Profis die Umstände zähneknirschend akzeptieren und sich für die großen Turniere qualifizieren, kommen manche FIFA eSportler überhaupt nicht klar und beschweren sich über die sozialen Medien. Die Wettbewerbsbedingungen seien nicht tragbar. Unzureichendes Wissen bei Turnier-Admins, schlechte Internetverbindungen zwischen Spielern, lange Wartezeiten sowie Gameplay, das Zeitspiel fördert und Unsportlichkeiten zulässt, sind die größten Kritikpunkte. Als Antwort auf einen Tweet von Ivan 'DrNightWatch' Churov machte auch Quinten van der Most seinem Ärger über Twitter Luft.

"Ich sage es nicht gern, aber ich denke, unter den gegebenen Umständen sieht die Zukunft für FIFA eSport nicht gut aus. Als FIFA 17 kam, hatte es so viel Potenzial mit diesen neuen schönen Events und allem - und schaut nun, wo wir jetzt sind", twitterte der Niederländer. Diese Meinung teilen zahlreiche weitere eSportler.

Von der Qualität des Spiels sind aber nicht nur die Spieler abhängig. Der eFootball soll weiter ausgebaut werden, die Strukturen dafür wachsen. Die Wettbewerbe um FIFA herum werden immer professioneller aufgezogen, wenn das Spiel nicht mitwächst oder die Voraussetzungen für einen geregelten Wettbewerb schaffen kann, dann könnte van der Most mit seiner düsteren Prognose recht behalten.

Nicole Lange

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