DFB-Pokal

Vogt ist gegen Duisburg fraglich

Hoffenheim: Dreimal in Folge Aus in Runde zwei

Vogt ist gegen Duisburg fraglich

Kevin Vogt

Kam 2016 vom 1. FC Köln nach Hoffenheim: Innenverteidiger Kevin Vogt. imago images

Vogt war beim 3:2-Sieg gegen Hertha am Samstag wegen einer Muskelverhärtung in der Wade ausgewechselt worden. Ob der Kapitän am Dienstag wieder mitwirken kann, ist ungewiss. In Berlin kam nach einer Stunde Ermin Bicakcic ins Spiel und ersetzte Vogt in der Dreierkette. Im Pokal könnte Schreuder aber auch auf eine Vierer-Abwehr setzen wie zuvor bei den Siegen gegen Bayern und Schalke.

Der Trainer weiß um die Rollenverteilung im DFB-Pokal: "Natürlich sind wir Favorit, aber das bedeutet nichts. Wir müssen das immer wieder von der ersten Minute an zeigen." Der MSV Duisburg, derzeit Tabellenzweiter der 3. Liga, sei ein starker Gegner: "Sie sind zwar ein Drittligist, aber sie treten auf wie ein richtig guter Zweitligist."

Mit der Verfassung seiner Mannschaft ist Schreuder nach drei Siegen in Serie zufrieden. Nach dem Erfolg in Berlin lobte er vor allem die mentale Stärke nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich: "Wir sind ruhig geblieben. Es ist eine große Entwicklung unserer Mannschaft, dass wir ein Spiel auch am Ende immer gewinnen können." Nun will die TSG ihren Lauf in der Liga auch im Pokal fortsetzen. In den vergangenen drei Jahren schieden die Kraichgauer in diesem Wettbewerb jeweils in der 2. Runde aus. Das Achtelfinale erreichten sie zuletzt in der Spielzeit 2014/15.

David Bernreuther