Nach Vorfällen in der vergangenen Saison

Club überführt Täter: Geldstrafe reduziert

FCN vs. BVB

Tennisballregen: Anhänger des Club warfen im Spiel gegen Borussia Dortmund (0:0) schwarze Tennisbälle auf das Feld. imago images

Am 18. Februar hatten Fans Unterbrechungen des Bundesligaspiels gegen Borussia Dortmund (0:0) verursacht - hier hat der FCN nun 25 Täter ausfindig gemacht und deshalb beim DFB eine Wiederaufnahme des Verfahrens beim Sportgericht beantragt.

Die Franken waren am 4. Juni dieses Jahres verurteilt worden, weil vor dem Anpfiff sowie in der 31. Minute des Spiels mindestens zehn Rauchtöpfe gezündet und außerdem in der 13., 41. und 45. Minute jeweils zahlreiche schwarze tennisballgroße Bälle auf das Spielfeld geworfen worden waren. Die Räumung des Platzes hatte jeweils zwei Minuten gedauert. Am 16. Oktober hatte der Club die Wiederaufnahme des Verfahrens beim Sportgericht beantragt und angezeigt, dass 25 Täter ermittelt worden seien.

Wenn nachträglich Täter identifiziert werden können, erlaubt es der DFB innerhalb von einem Jahr nach der rechtskräftigen Entscheidung, dass Geldstrafen wegen Zuschauerfehlverhaltens gemindert werden. Das Abbrennen der Pyrotechnik hatte den FCN 10.000 Euro gekostet, das Werfen der Bälle in Verbindung mit Spielunterbrechungen ursprünglich 15.000 Euro.

kög/sid