2. Bundesliga

Sörensen: Schlaflose Nächte, Wut im Bauch und Ratschläge ans Team

Innenverteidiger fehlt Rot-gesperrt gegen den Ex-Klub

Sörensen: Schlaflose Nächte, Wut im Bauch und Ratschläge ans Team

Asger Sörensen

Muss gegen die Ex-Kollegen aus Regensburg zuschauen: FCN-Verteidiger Asger Sörensen. imago images

"Gegen halb vier bin ich vielleicht eingeschlafen, um neun war aber auch schon wieder Training", berichtet Sörensen auf der vereinseigenen Website davon, wie sehr ihn die Rote Karte mitgenommen habe und nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte. "Das war echt schwierig", so der 23-Jährige. "Ich habe mir viele Gedanken gemacht."

Ärger im doppelten Sinne

Diese Gedanken werden sich sicherlich nicht nur um die missglückte Geschäftsreise ins Erzgebirge, sondern definitiv auch um ein zukünftiges Ereignis gedreht haben. Am kommenden Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) empfängt der Club mit Jahn Regensburg nämlich den ehemaligen Arbeitgeber des 1,91-Meter-Mannes. "Das kommt ja noch hinzu", wurmt es ihn, dass er gegen die Oberpfälzer nicht mit von der Partie sein wird - vom DFB-Sportgericht wurde der Däne für ein Spiel aus dem Verkehr gezogen. "Das ist wirklich ärgerlich."

Das ist eine Mentalitätsmannschaft, die viel auf den zweiten Ball spielt.

Asger Sörensen über Jahn Regensburg

Einen Beitrag dazu leisten, dass der FCN gegen den Jahn erfolgreich ist, kann er zumindest noch während der Trainingswoche. Tipps des einstigen Regensburgers sind sicherlich erwünscht. Andererseits ist die Spielweise des Jahn, der am Wochenende den SV Sandhausen mit 1:0 bezwungen hat, kein Geheimnis: "Das ist eine Mentalitätsmannschaft, die viel auf den zweiten Ball spielt", lobt Sörensen. "Meist geht es lang auf Grüttner, danach mit Tempo nach vorne." Darüber hinaus "spielen sie relativ einfach, machen das aber sehr gut" - und haben mit 14 Punkten bereits einen Zähler mehr auf dem Konto als der fränkische Altmeister. Ergo: "Das wird keine leichte Aufgabe."

Sörensens Ratschlag ans Team

Um diese Aufgabe zu meistern, müssen Sörensens Kollegen so spielen, wie sie es "die ersten 60 Minuten in Aue" gemacht hätten. "Da haben wir alles richtiggemacht, so müssen wir auch gegen Regensburg weiterspielen." Einen wichtigen Ratschlag gab Sörensen, quasi Experte in diesem Gebiet, seinen Mitspielern auch noch mit auf den Weg: "Natürlich sollten wir uns keine Rote Karte holen. Dann bin ich sicher, dass wir die drei Punkte holen."

kög