Ingolstadt wartet seit Anfang August auf einen Heimsieg

Paulsen: "Wir müssen das Spiel besser kontrollieren"

Ingolstadts Björn Paulsen in einem Aufwärmleibchen.

Gibt sich nicht zufrieden mit Rang fünf: Björn Paulsen. imago images

Zu Hause in Ingolstadt läuft es noch nicht. In der Heimtabelle stehen die Schanzer gerade einmal auf Rang neun. In sechs Spielen im Audi-Sportpark holte der Absteiger gerade einmal neun Punkte. Noch schlimmer: Der letzte Heimsieg stammt vom 2. August. Damals gewannen die Schützlinge von Trainer Jeff Saibene auch ihr zweites Heimspiel in der noch jungen Saison (3:0 gegen die Würzburger kickers). Doch seitdem wartet man in der Autostadt auf einen Heimerfolg. In der Liga holte der FCI zwar drei Zähler, doch diese entstanden aus drei Unentschieden. Gegen den aktuellen Tabellenersten Halle verlor man mit 2:3. Zu wenig für die Ansprüche der Ingolstädter.

Beim jüngsten 1:1-Unentschieden gegen Chemnitz saß immerhin wieder ein Spieler auf der Bank, der seit dem besagten Spiel gegen Halle mit einer Wadenverletzung ausfiel: Björn Paulsen. Der Abwehrchef der Schanzer wird aller Voraussicht nach im kommenden Heimspiel gegen Münster wieder mit von der Partie sein. Laut dem "Donaukurier" wäre der Däne schon im Spiel gegen den Chemnitzer FC eine Option gewesen. Dass er letztlich nicht spielte, lag auch an ihm selbst, da er sich "nicht hundertprozentig fit" gefühlt habe. Daher sei es eine "gute Entscheidung" gewesen, dass er "auf der Bank saß, aber wieder Teil des Teams war". Diese Meinung vertrat wohl auch Coach Saibene.

Die Verletzung war wohl selbst verschuldet

Schließlich hätte Paulsen laut eigener Aussage "schon vor dem Spiel gegen Halle eine Verhärtung in der Wadenmuskulatur gespürt, aber trotzdem durchgespielt". Doch das "war wohl falsch". Als Folge davon habe er sich die Verletzung zugezogen, erklärte der 28-Jährige. Doch die letzten Wochen, in denen er "weder gehen noch laufen" konnte, sind jetzt vorbei.

Ob der Däne gegen Münster spielen wird, ist noch offen. Zwar kassierten die Ingolstädter auch in den letzten vier Spielen ohne ihn nur vier Gegentore, doch Mittelfeldspieler Tobias Schröck, der in den vergangenen Partien zusammen mit Nico Antonitsch die Innenverteidigung bildete, könnte für das kommende Spiel ausfallen.

Paulsen, der "näher ran an die Nummer eins" (Halle) kommen will, könnte sich auch mit einem Platz auf der Bank zufriedengeben. Nicht zufrieden ist der 1,91-Meter-Hühne mit dem Tabellenplatz - und der Tendenz, in den letzten Spielen immer "20 Minuten lang den Faden im Spiel" zu verlieren. Den Tabellen-18. wolle er nicht unterschätzen. Zwar spiele man gegen "ein Team aus dem Tabellenkeller", doch schon gegen Chemnitz habe die Mannschaft gesehen, "dass wir voll konzentriert sein müssen". Um auch endlich wieder einen Heimsieg einfahren zu können, fordert er: "Wir müssen das Spiel besser kontrollieren."

kon