Bundesliga

Abwehrchef Stark vor der Rückkehr

Hertha: Auch Löwen vorm Einstieg ins Mannschaftstraining

Abwehrchef Stark vor der Rückkehr

Herthas Abwehrchef Niklas Stark

Trainiert bald wieder voll mit: Herthas Abwehrchef Niklas Stark. imago images

Der Innenverteidiger steht vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining und könnte bei einem günstigen Verlauf der Woche bereits für das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag ein Thema werden.

"Es sieht richtig gut aus", sagte Hertha-Coach Ante Covic am Dienstag. "Niklas arbeitet schon mit erhöhter Intensität. Er wird drinnen und draußen laufen. Dann schauen wir, wann wir ihn dazu ziehen. Mannschaftstraining in dieser Woche ist realistisch."

Stark hatte zuletzt wegen eines Magen-Darm-Infekts sein von Bundestrainer Joachim Löw für das Testländerspiel gegen Argentinien (2:2) am 9. Oktober fest zugesagtes Nationalmannschaftsdebüt verpasst und sich vor der Abreise zum folgenden EM-Qualifikationsspiel in Estland (3:0) ohne gegnerische Einwirkung eine Wunde am Unterschenkel zugezogen - bei der schmerzhaften Kollision mit einer Tischkante im Team-Hotel, wie es hieß.

Im Bundesliga-Spiel in Bremen (1:1) fehlte Stark wegen dieser Blessur. Sollte er für die Partie gegen Hoffenheim rechtzeitig fit werden, droht dem in Bremen in die Startelf gerückten Karim Rekik die Bank.

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Neben Stark rechnet Covic in Kürze auch wieder mit Eduard Löwen. Der Mittelfeldspieler, der wegen einer Stauchung im linken Knie weder gegen Fortuna Düsseldorf (3:1) noch in Bremen zum Berliner Aufgebot zählte, soll ebenfalls noch in dieser Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren. Bei der ersten Übungseinheit der neuen Woche fehlten am Dienstagvormittag neben den Verletzten Stark, Löwen, Arne Maier (Innenbandriss im Knie), Sidney Friede (Mittelfußprellung) und den nach ihrem Einsatz am Sonntag in der U 23 (4:1 gegen Fürstenwalde) geschonten Daishawn Redan und Maurice Covic auch Salomon Kalou, Vladimir Darida, Mathew Leckie und Thomas Kraft, die zeitgleich den sogenannten Concussion-Baseline-Test absolvierten.

Dabei werden verschiedene Teilbereiche der Hirnfunktion - unter anderen Reaktionsschnelligkeit und Merkfähigkeit - untersucht. Der Test ist Teil eines Maßnahmenpakets der DFL gegen Kopfverletzungen im Profi-Fußball. "Die Tests sind aufwändig und dauern pro Spieler etwa eine Stunde", erklärte Covic, "aber sie sind wichtig, um die Gesundheit zu schützen."

Am Nachmittag absolvierten Ondrej Duda, Peter Pekarik und Rune Jarstein den SCAT-Test (Sport Concussion Assessment Tool). Die Defensivspieler arbeiteten derweil in der Kabine, für die Offensivabteilung standen auf dem Platz Torabschlüsse auf dem Programm.

Steffen Rohr