Auch Wagner ordnet die Niederlage in Hoffenheim ein

Nübels Erkenntnis fürs Revierderby

Hält den Kopf hoch: Schalkes Keeper und Kapitän Alexander Nübel.

Hält den Kopf hoch: Schalkes Keeper und Kapitän Alexander Nübel. imago images

Die Dominanz der Schalker war teilweise erdrückend. Mit einer starken Präsenz in den Zweikämpfen und einem kultivierten Offensivspiel spielte S04 die Hoffenheimer an die Wand. Teilweise wurde der Kontrahent bereits in dessen Strafraum angepresst. Die Folge: Gleich sechs gute Möglichkeiten vor der Pause, die allesamt nicht verwertet werden konnten. "Die Chancenverwertung war nicht so, wie wir es brauchten, um das Spiel zu gewinnen", sagte Trainer David Wagner deswegen nach Abpfiff bei "Sky".

Der Knackpunkt der Partie? Hoffenheims Systemwechsel mit Wiederanpfiff. "Dass sich Hoffenheim nur noch hinten reinstellt und auf Konter geht, war natürlich extrem schwer", trauerte der 48-Jährige hinterher. "Das war ja im ersten Durchgang nicht ihr Plan", so mutmaßte Wagner.

Nübel zieht aus der Niederlage Kraft

Dadurch sei sein Team nicht mehr so gut durchgekommen, wie zuvor. Trotzdem: Mit dem Auftritt seines Teams war Wagner einverstanden: "Es gibt keine Diskussion, dass wir ein gutes Auswärtsspiel gemacht haben." Jedoch: "Am Ende haben wir kein Tor erzielt und der Gegner zwei."

Auch Keeper Alexander Nübel, der bei beiden Gegentoren machtlos war, betonte, wie stark die eigene Leistung gewesen sei: "Bis zum Fünfer haben wir sehr gut gespielt." Nun gelte es, den Mund abzuwischen, "weil wir eigentlich ein gutes Spiel gemacht haben." Auf die Frage, ob die Niederlage einen negativen Effekt auf die Derby-Vorbereitung haben könnte, entgegnete der Kapitän: "Ich glaube, das hat eine gute Auswirkung, weil wir wissen, dass wir nach der Länderspielpause direkt wieder da waren." Die Knappen empfangen am kommenden Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) den BVB.

mxb