Frauen-Bundesliga, 7. Spieltag

Weiter makellos: Auch Frankfurt kann Wolfsburgerinnen nicht stoppen

Sara Björk Gunnarsdottir

Sara Björk Gunnarsdottir und der VfL Wolfsburg jubeln in Frankfurt. imago images

"An einem guten Tag kann Frankfurt die vermeintlichen Top-Teams ärgern, daher wird es kein Spaziergang für uns", hatte Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch vor dem Gang zum FFC erklärt. Seine Mannschaft sorgte dafür, dass Frankfurt keinen guten Tag hatte und holte sich mit einem 3:0 die Punkte. Mit dem siebten Sieg im siebten Ligaspiel und dem elften Pflichtspielsieg in Folge bleibt der VfL in dieser Spielzeit das Maß aller Dinge. Das machten die Niedersächsinnen mit einem Doppelschlag in Frankfurt vor der Pause auch ohne Nationalstürmerin Popp deutlich, die nach einer guten halben Stunde verletzt vom Platz musste. In Abwesenheit von Popp besorgten Fridolina Rolfö (38.) und Top-Torjägerin Pernille Harder (42.) mit ihrem achten Saisontor die 2:0-Führung. Spätestens mit dem Eigentor von Frankfurts Sophia Kleinherne (53.) war das Spiel gelaufen und die makellose Bilanz hat weiter Bestand.

Mit 21 Punkten steht das Team von Trainer Stephan Lerch drei Zähler vor Hoffenheim, das am Freitagabend Bayer Leverkusen bezwungen hatte (3:1). Die TSG steht vor dem FC Bayern, der auf das 0:1 gegen die TSG mit einem 3:1 gegen Potsdam reagiert hat. Simone Laudehr (25.), Linda Dallmann (26.) und Jovana Damnjanovic per Elfmeter (44.) machten schon vor der Pause alles klar.

Punktgleich mit München rangiert Essen hinter dem FCB auf Rang vier, die SGS setzte sich auch dank zweier Treffer von Nicole Anyomi mit 3:1 gegen Köln durch. Der FC rutscht auf einen Abstiegsplatz ab, weil der MSV Duisburg 2:0 beim SC Sand gewann. Am Tabellenende bleibt USV Jena - 0:4 beim SC Freiburg.

nik