WTA und ATP

Görges verliert Finale in Luxemburg deutlich

Julia Görges

Finale verloren: Julia Görges. imago images

Görges hat den erneuten Titelgewinn beim Turnier in Luxemburg und damit den achten Einzel-Titel ihrer Karriere verpasst. Im Endspiel am Sonntag unterlag die 30-Jährige der früheren French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko aus Lettland 4:6, 1:6. Für Ostapenko war es der erste Turniersieg seit zwei Jahren und der insgesamt dritte. Die 22-Jährige ist derzeit die Nummer 63 der Welt. Görges wäre die erste Spielerin in der zu Ende gehenden Saison gewesen, der in diesem Jahr zwei erfolgreiche Titelverteidigungen gelingen.

Im Januar hatte Görges erneut das Turnier in Neuseelands Metropole Auckland gewonnen. Danach konnte sie nicht an eine mehr als ein Jahr dauernde Erfolgsserie anknüpfen und trennte sich Anfang Oktober von ihrem Trainer Sebastian Sachs. Zuletzt begleitete der deutsche Fed-Cup-Kapitän Jens Gerlach die Weltranglisten-26. als Interimscoach.

Beim mit 250.000 Dollar dotierten Hallenturnier in Luxemburg gelang Görges mit dem Einzug in ihr 17. Finale bei einem WTA-Turnier ein versöhnlicher Saisonausklang. Gegen Ostapenko aber war sie am Ende chancenlos. Ihre Niederlage besiegelte sie mit einem Doppelfehler.

Das deutsche Spitzendoppel Kevin Krawietz/Andreas Mies hat derweil seinen ersten Turniersieg seit dem Triumph bei den French Open Anfang Juni gefeiert. Das topgesetzte Duo aus Coburg und Köln setzte sich am Sonntag im Finale des ATP-Turniers in Antwerpen mit 7:6 (7:1), 6:3 gegen die als Nummer zwei eingestuften Rajeev Ram (USA) und Joe Salisbury (Großbritannien) durch.

kon/dpa/sid