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Schreuder: "Bisher der stärkste Gegner, gegen den wir gespielt haben"

Alfred Schreuder

Bayern bezwungen, Schalke geschlagen: 1899-Coach Alfred Schreuder. imago images

Alfred Schreuder (Trainer TSG Hoffenheim): "Es war heute nicht unser bestes Spiel, aber wir haben das in der zweiten Halbzeit sehr gut gemacht. Das war bisher der stärkste Gegner, gegen den wir gespielt haben. Wir sind stolz auf die Jungs. Sie machen gerade eine brutale Entwicklung durch."

David Wagner (Trainer Schalke 04): "In der ersten Halbzeit haben wir unsere Torchancen nicht genutzt, in der zweiten Halbzeit hatten wir keine. Die letzte Konsequenz im letzten Drittel war nicht gut genug, deswegen haben wir das Spiel verloren. Natürlich ist es ärgerlich heute, dass wir ohne Punkte aus diesem Spiel gehen."

Achim Beierlorzer (Trainer 1. FC Köln): "Ich habe einen verdienten Sieg unserer Mannschaft gesehen. Wir sind von Anfang an mit einer Energie aufgetreten, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollen. 25 Minuten haben wir das hervorragend gemacht. Nach dem Führungstreffer hat man gesehen, welche Möglichkeiten Paderborn hat. Da waren wir zu passiv. Insgesamt sind diese drei Punkte für uns unheimlich wichtig. Darauf können wir aufbauen."

Steffen Baumgart (Trainer SC Paderborn): "Der Kölner Sieg geht über beide Halbzeiten gesehen in Ordnung. Ich könnte jetzt sagen, dass wir uns viel vorgenommen haben. Das stimmt auch. Aber gefühlt haben wir nicht einen Torschuss aufs Tor gebracht. So kann man kein Spiel gewinnen, stattdessen gehen wir als verdienter Verlierer vom Platz, das müssen wir akzeptieren."

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Ich denke, der Sieg ist verdient. Gladbach hat am Ende Druck gemacht. Wir hatten aber gute Gelegenheiten. Die zwei nicht gegebenen Tore sind nicht gut für den Fußball."

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir haben ein sehr ordentliches Spiel über weite Strecken gemacht. Wir sind nach dem Rückstand nochmal richtig gut zurückgekommen. In Dortmund brauchst du eine Topleistung und das nötige Quäntchen. Ich habe die Gelbe Karte verdient."

Stress in der Schlussphase: Gladbachs Trainer Marco Rose sieht gelb.

Stress in der Schlussphase: Gladbachs Trainer Marco Rose sieht gelb. imago images

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Den Schlüssel zum Sieg haben wir in den ersten Minuten gelegt, da waren wir unheimlich bissig. Wir dürfen uns bei Frederik Rönnow bedanken, er hat ein tolles Spiel gemacht."

Peter Bosz (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir haben es absolut nicht verdient, zu gewinnen. Die ersten Minuten waren so schlecht, es fehlte die Aggressivität. Und dann kann man es sehr schwierig drehen."

Friedhelm Funkel (Trainer Fortuna Düsseldorf): "Wir haben 15 Minuten gebraucht, um zu unserem Spiel zu finden. Aber wir haben es insgesamt über 90 Minuten gut gemacht. Kompliment an meine Mannschaft, dass sie in der zweiten Hälfte nicht die Geduld verloren hat."

Sandro Schwarz (Trainer FSV Mainz 05): "Das war ein verdienter Sieg der Fortuna. Ab der 15. Minute haben wir zu wenig die Box bedroht und den Zugriff auf das Spiel verloren. Durch die Gelb-Rote Karte hat sich das Spiel verändert. In Unterzahl muss man konsequenter verteidigen, um etwas mitzunehmen."

Urs Fischer (Trainer Union Berlin): "Es war ein toller Auftritt meiner Mannschaft. Endlich hat sie sich belohnt. Die erste Aktion hatte Signalwirkung. Endlich konnten wir mal 1:0 in Führung gehen, das hat uns eine gewisse Ruhe und Selbstvertrauen gegeben."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Union war uns in vielen Dingen überlegen und hat hochverdient gewonnen. Wir waren nicht aggressiv genug. Die schnelle Führung haben wir ganz schlecht verteidigt. Die vielen langen Bälle haben uns nicht geschmeckt."

Martin Schmidt (Trainer FC Augsburg): "Leidenschaft, Wille, dazu der Torhüter - das war ein sehr, sehr wichtiges Zeichen an die Liga, dass wir doch nicht so die Lachnummer sind. Die glücklichere Mannschaft wurde belohnt. Die Bayern hätten 5:1 gewinnen können. Wenn da drei mehr reingehen, bin ich wieder der, der alles falsch macht. Jetzt bin ich der mit dem Händchen. So funktioniert der Fußball nicht, so funktioniert die Presse."

Niko Kovac (Trainer Bayern München): "Wir sind enttäuscht. Das Schlimmste was passiert ist: Niklas Süle hat sich verletzt - und es sieht danach aus, dass er schwer verletzt ist. Was mich maßlos ärgert ist die Tatsache, dass wir in den entscheidenden Situationen nicht so verteidigen, wie ich mir das vorstelle. Wir sind tieftraurig, doppelt."

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): "Wir hatten sehr gute erste 60 Minuten. Nach der Führung war es aber sehr schlecht von uns, unglaublich passiv in beide Richtungen, wir hatten keine Umschaltmomente mehr. Wir hatten extrem Schwierigkeiten, den Ball zu sichern, haben keine zwei Pässe in Folge mehr an den Mann gebracht und unglaublich viele Bälle verloren. Wir haben um das Gegentor ein bisschen gebettelt, das war in der Phase für Wolfsburg dann auch verdient."

Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir sind sehr, sehr froh über den Punkt, den wir noch geholt haben. Aber was richtig Spaß gemacht hat, war, den Jungs beim Fußballspielen zuzusehen. Ich bin heute hochzufrieden mit der Leistung, die wir gezeigt haben. Leipzig kam in der ersten Halbzeit besser ins Spiel, wir hatten die klareren Chancen. Wir konnten sie lange von unserem Tor fernhalten. Am Ende haben wir einen völlig vedienten Ausgleich erzielt."

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): "Fußballerisch haben wir das beste Spiel der Saison gemacht. Wir haben es aber in mehreren Momenten verpasst, das Spiel zu entscheiden. Ich bin enttäuscht, weil es verlorene Punkte sind. Wir hätten das Spiel gewinnen müssen. Zusammengefasst: Das Ergebnis ist sehr enttäuschend, aber wir sind auf dem richtigen Weg."

Ante Covic (Trainer Hertha BSC): "Wir haben ein sehr spannendes Spiel gesehen. Uns zeichnet im Moment die Ruhe aus, die wir nach einem Rückstand ausstrahlen. Wir können mit dem Punkt gut leben."

sid