Vor dem Spiel gegen Jena

Kickers-Trainer Schiele: "Müller wird wieder spielen"

Darf auch gegen Jena wieder zu Paraden wie dieser ansetzen: Keeper Vincent Müller.

Darf auch gegen Jena wieder zu Paraden wie dieser ansetzen: Keeper Vincent Müller. imago images

Nachdem Sommerneuzugang Vincent Müller am vergangenen Spieltag beim 2:1-Derbysieg gegen 1860 München sein Liga-Debüt feiern konnte, gibt es für den 19-Jährigen jetzt noch mehr Grund zur Freude: Denn Schiele wird auch weiterhin auf ihn setzen. "Müller hat einen Sieg eingefahren, ein gutes Spiel gezeigt und wird auch wieder spielen", sagte der Coach gegenüber "Kickers TV".

Die Ausfälle von Dave Gnaase (fünfte Gelbe Karte) und Luca Pfeiffer (Gelb-Rot Sperre) werde man "im Kollektiv" auffangen. " Es ist nicht so, dass wir nur elf Spieler haben - und von dem her bin ich da sehr optimistisch", so der Trainer. Wer die beiden letzten Endes ersetzen würde, ließ er offen.

Vor Jena sei gewarnt

Vor dem Gegner aus Jena sei man gewarnt. Immerhin müsse der Tabellenletzte "irgendwann anfangen zu punkten". Außerdem habe dort ja ein Trainerwechsel stattgefunden. Doch trotz der eigenen Auswärts-Schwäche (nur drei Punkte aus fünf Spielen bei einer Tordifferenz von 8:17) zeigte sich der 41-Jährige nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen und dem ersten Sieg in der Fremde (2:1 gegen Waldhof Mannheim) zuversichtlich: "Wir haben einen guten Lauf und werden alles daransetzen, dass wir den nächsten Auswärtsdreier holen."

Nachdem Schiele vor dem Spiel gegen 1860 bereits klar war, "dass wir nicht zu Null spielen", ist das Ziel der Spieler nun noch klarer: "Gegen Jena wollen wir zu Null spielen. Selbst wenn wir ein Gegentor kassieren sollten, werden wir trotzdem probieren, mehr als Jena zu schießen, damit wir die drei Punkte mitnehmen", so Rechtsverteidiger Frank Ronstadt.

Damit stimmte er seinem Trainer zu. Die Tordifferenz von -17 habe laut dem Rechtsverteidiger - angesprochen auf die Abwehrschwäche des kommenden Gegners - "in dieser Liga außerdem nichts zu bedeuten". Der 22-Jährige weiter: "Wir wissen, dass sie auch offensive Stärken haben." Auch dafür sei man gewappnet. Die Devise für das Spiel ist daher klar: "Volle Konzentration in der Defensive."

kon