Vor dem Topspiel in Mannheim

Gegen Waldhof: Ziegner hofft auf "einen richtig guten Tag"

Erwartet in Mannheim eine

Erwartet in Mannheim eine "große Herausforderung". Halle-Coach Torsten Ziegner. imago images

Sei sechs Spielen ist der Hallesche FC ungeschlagen, doch aus den letzten drei Spielen holten die Ziegner-Schützlinge nur drei Unentschieden. Nachdem man zuletzt etwas vom Weg abgekommen war, habe sich das Bild für den 41-Jährigen wieder geändert. Beim 2:2 zuhause gegen Preußen Münster hatte es noch an den Grundtugenden wie "Laufbereitschaft, Zweikampfhärte, Spiel gegen den Ball" gefehlt, aber: "Das Gefühl, dass ich aktuell habe, ist, dass wir jetzt wieder in der Spur sind."

Für den Coach sei das letzte Spiel aber ohnehin kein Grund, um negativ zu denken: "Bei uns ist das Glas eher halb voll, als halb leer. Das heißt, wir befinden uns in einer ausgezeichneten Ausgangsposition." Man wolle zudem versuchen, die Serie von sechs ungeschlagenen Spielen "weiter fortzusetzen", aber auch gerne "eine neue Serie zu starten" - natürlich an Siegen.

Die 14 Tage ohne Punktspiel habe das Team nutzen können, "um ein paar Dinge aufzuarbeiten, wieder mal einen Fokus zu richten", und "um eben gut gewappnet wieder ins Spiel zu gehen". Außerdem habe man in der Zeit "etwas intensiver" arbeiten können, "weil wir eben wussten, dass kein Meisterschaftsspiel vor der Tür steht".

Das angekündigte Choreographieverbot im Mannheimer Carl-Benz-Stadion sei laut Ziegner "schade", aber: "Auf der anderen Seite - und das überwiegt für mich - ist es überragend, dass so viele mitkommen. Ich glaube, es ist der erste Sonderzug in dieser Saison, wir durften das letztes Jahr schon miterleben und das ist immer überragend für uns als Mannschaft." Man merke dann "wie die HFC-Fans stimmgewaltig auffallen" und dann auch "die Jungs antreiben".

Mannheims Saisonstart hat "sich angedeutet" - Mai fällt weiter aus

Dass der Aufsteiger so gut in die Saison gestartet ist, überrascht Ziegner nicht. Bereits "letzte Saison in der Rückrunde" habe sich das für ihn schon angedeutet. Denn die Hallenser hätten laut seiner Aussage schon in der vergangenen Runde "die Gelegenheit genutzt, uns in der Regionalliga mal umzuschauen und die Mannschaften zu beobachten" - und Waldhof sei im Großen und Ganzen zusammengeblieben. Daher hätten sie "eine stabile Achse" und "eine eingespielte Mannschaft". Der Coach habe außerdem bemerkt, "dass auch dieser Schwung aus der Regionalliga mit in die 3. Liga getragen wurde". Des Weiteren sähe er eine "klare Handschrift von Bernhard Trares", dem Trainer des kommenden Gegners.

Dem Team nach wie vor fehlen werden die Defensivspieler Sebastian Mai (Innenbanddehnung im Knie) und Tobias Schilk (Hüftverletzung). Mai würde auch "dieses Wochenende noch keine Option sein", so sein Trainer. Der Spieler sei "zwar komplett schmerzfrei", aber man müsse beobachten wie er reagiere "wenn höhere Belastung" ansteht.

Ansonsten habe man "viele Optionen um die Mannschaft so zusammenzustellen, wie es am besten für Mannheim ist". Das Erfolgsrezept für einen Sieg, sei Zweikämpfe zu führen und "dass wir gewillt sein müssen, diese Zweikämpfe zu gewinnen", denn seiner Meinung nach sei das "oberste Basiselement" in der Liga die Körperlichkeit. Mannheim sähe er als "eine große Herausforderung, die aber "machbar" sei. "Aber eben nur dann, wenn wir einen richtig guten Tag erwischen - und das ist unser Ziel."

kon