La Liga plant erneut Spielverlegung in die USA

Spielt Villarreal gegen Atletico Madrid in Miami?

Wiedersehen in Florida? Villarreals Keeper Sergio Asenjo und Atleticos Stprmer Diego Costa.

Wiedersehen in Florida? Villarreals Keeper Sergio Asenjo und Atleticos Stürmer Diego Costa. imago images

Zuerst hatte die spanische Online-Zeitung "El Confidencial" über die Pläne berichtet, inzwischen hat es auch der Ligaverband selbst bestätigt. Man ist sich mit den Vereinsbossen inzwischen einig, das Spiel in die USA zu verlegen. Am 16. Spieltag, also Mitte Dezember, soll demnach das Estadio de la Ceramica leer bleiben.

"Ich hoffe, dass das verwirklicht wird", sagte Villarreals Präsident Fernando Roig, der genauso wie sein Pendant bei Atletico (Enrique Cerezo) ein gutes Verhältnis zu Ligaboss Javier Tebas pflegen soll. "Wir prüfen, ob man das Spiel nach Miami verlegen kann." Auch Atletico habe zugesagt, "aber ich fände es schön, wenn allgemein Konsens darüber herrschen würde".

Erster Versuch zwischen Girona und Barcelona scheiterte

Doch in Spanien ist nicht jeder begeistert von dieser Idee. In der vergangenen Saison versuchte La Liga, das Spiel zwischen Girona und dem FC Barcelona über den großen Teich zu verlegen. Der Plan scheiterte am Widerstand der Spielergewerkschaft und des spanischen Verbands RFEF, während die beiden Vereine dafür stimmten. Im September 2018 hatte die Liga bekanntgegeben, dass man erstmals in der Geschichte Spiele auch im Ausland austragen wolle. Ein entsprechender Vertrag mit 15-jähriger Laufzeit war den Angaben zufolge mit dem US-Unternehmen Relevent unterzeichnet worden.

Ob es diesmal klappt? Für die Fans sollen jedenfalls Charterflüge zur Verfügung gestellt, Villarreal würde für den Verdienstausfall des Heimspiels entschädigt werden. Inzwischen hat auch die LFP die Pläne bestätigt: "La Liga hat am heutigen Tag gemeinsam mit Villarreal und Atletico Madrid einen Antrag beim RFEF eingereicht, das Spiel am 6. Dezember 2019 um 22 Uhr spanischer Zeit (16 Uhr Ortszeit) im Hard Rock Stadium von Miami auszutragen", hieß es auf der Liga-Website. "Diese Anfrage ist Teil der Strategie von La Liga für internationales Wachstum."

las