Nach Wirbel um Müller

Kovac bezeichnet "Not-am-Mann"-Aussage als Fehler

Thomas Müller und Niko Kovac

Haben sich ausgesprochen: Thomas Müller und Niko Kovac. imago images

Kovacs Aussage über Müller vor der Partie gegen Hoffenheim (1:2), "wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen", schlug hohe Wellen. Müller selbst reagierte nach der Niederlage mit zunächst nur einem Satz im Vorbeigehen in der Mixed Zone: "Nothing to say, wie die Engländer sagen."

Fünfmal in Folge saß Müller zu Spielbeginn nur auf der Bank. Ob sich das in Augsburg am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) ändern wird, ließ Kovac offen. "Ich werde ihnen natürlich nicht sagen, wer am Wochenende spielt. Ich habe ja noch zwei Tage Zeit zum Überlegen", so der 48-Jährige am Donnerstag.

"Was die Aussage anbetrifft", stellte er klar, "die war ein Fehler von mir." Er habe sich "falsch artikuliert". Und weiter: "Ich habe mit Thomas am nächsten Tag gesprochen. Alles ist ausgeräumt. Er hat das so verstanden, wie ich es gemeint habe und nicht für bare Münze genommen."

Letztlich habe er "ja schon alleine mit der Tatsache, dass der Thomas in den letzten Wochen immer wieder reingekommen ist, diese Aussage von mir widerlegt. Ich habe es nicht so gemeint, wie ich sie letzten Endes gesagt habe. Dass das dann so interpretiert wird, ist mir auch klar."

Müller hatte nach ein paar Tagen des Schweigens im kicker-Interview die Angelegenheit bereits für beendet erklärt: "Ich bin bei so etwas nicht so empfindlich. Es gab mit dem Trainer bereits ein Vieraugengespräch. Damit ist die Geschichte für mich ausgeräumt."

cfl

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Kovac und der Müller-Notnagel - "Ein Fehler von mir"

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