Leipzig: Waliser gegen Kroatien böse abgeräumt

Werner auskuriert und positiv - Ampadu brummt noch der Schädel

Dieser Moment schmerzte: Ethan Ampadu (li.) wird von Kroatiens Petkovic getroffen.

Dieser Moment schmerzte: Ethan Ampadu (li.) wird von Kroatiens Petkovic getroffen. imago images

Der Waliser Ampadu wurde beim 1:1 gegen Kroatien von Bruno Petkovic böse abgeräumt, zog sich dabei nach Vereinsangaben eine leichte Gehirnerschütterung zu und muss deshalb kürzertreten. Der tschechische Stürmer Schick laboriert erneut an einer Verletzung des Sprunggelenks, wird wohl gegen Wolfsburg ebenfalls ausfallen.

Dagegen meldete sich Timo Werner auskuriert zurück. Der Nationalstürmer war wegen eines Infekts verspätet zur DFB-Auswahl gereist, musste sich im 2:2-Test gegen Argentinien mit der Zuschauerrolle und im EM-Qualifikationsspiel gegen Estland mit der Joker-Rolle begnügen. Weil ihm während des 34-minütigen Einsatzes in Tallinn noch der sehenswerte Treffer zum 3:0-Endstand gelang, zog Werner dann doch noch ein versöhnliches Fazit: "Ich hatte schon gemerkt, dass die Krankheit noch nicht weg war. Aber solch ein Tor tut natürlich immer gut."

Timo darf die Offensivaktionen jetzt schon mal wieder erfolgreich zu Ende bringen.

Julian Nagelsmann

Dies erst recht, wenn man vorher einige Großchancen versiebt hat wie Werner gegen Olympique Lyon (0:2) und Bayer Leverkusen (1:1). "Timo darf die Offensivaktionen jetzt schon mal wieder erfolgreich zu Ende bringen", hatte Trainer Julian Nagelsmann danach öffentlich moniert. Dem Angesprochenen selbst gab er indes vor der Abreise zur DFB-Auswahl im persönlichen Gespräch den Rat, sich wegen der Flaute von vier torlosen Pflichtspielen nicht den Kopf zu zerbrechen.

Nagelsmann gehörte auch zu Werners ersten Gratulanten nach dem Estland-Spiel, als er den Stürmer per WhatsApp-Nachricht beglückwünschte. "Das Tor wird ihm extrem guttun", ist sich Nagelsmann sicher.

Oliver Hartmann

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