Erzgebirge Aue will gegen den 1. FC Nürnberg überraschen

Männel: "Nürnberg ist klar im Vorteil, aber..."

Martin Männel

Will gegen den Club überraschen: FCE-Kapitän Martin Männel. imago images

"Die Nürnberger werden sehr viele Zuschauer mitbringen und auch anlocken", freut sich Schuster auf die mittelfränkische Reisegesellschaft. Dass sich der Club "den Wiederaufstieg auf die Fahnen geschrieben" hat, verdeutlicht die Favoritenrolle, die der Auer Coach gerne an den Club abgibt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sei der FCN in der Liga angekommen, ist "seit einigen Spielen ungeschlagen" und habe seine Qualität "speziell beim 4:0 in Hannover eindrucksvoll unter Beweis gestellt".

Gegen den Club, den Schuster als "Marke im deutschen Fußball", "Traditionsverein" und "gefühlten Bundesligisten" bezeichnet, will der Trainer aufmüpfig agieren und "alles versuchen, um den Zuschauern ein gutes und erfolgreiches Spiel zu bieten". Schließlich gelte es auch, die eigene "Punktebilanz der letzten Wochen weiter aufzupolieren. Wir werden alles versuchen, den Nürnbergern Paroli zu bieten."

Eklig spielen, Publikum auf die eigene Seite bringen, Spiel gewinnen

Ähnlich sah es auch Keeper Männel. "Eklig spielen" sei das Motto, mit dem Aue Nürnberg das Leben schwer machen will. Obwohl die Erzgebirger (15 Punkte) auf Rang vier platziert sind und der Club zwei Punkte und Plätze hinter den Sachsen steht, sieht auch der Schlussmann klare Vorzeichen: "Nürnberg ist klar im Vorteil, aber, und da zahle ich jetzt ein paar Euro ins Phrasenschwein, das Spiel geht bei 0:0 los und dauert genau 90 Minuten. Dann werden wir sehen, wer die drei Punkte für sich beanspruchen darf."

Dass dies gelingt, dafür müssen seine Vorderleute die wenigen Möglichkeiten, "die sich uns bieten, eiskalt nutzen". Wenn durch das eigene engagierte Auftreten dann auch noch "der Funke auf die Ränge" überspringt, "dann bin ich mir sicher, dass wir die drei Punkte hierbehalten".

kög