Schweinfurt befindet sich im Formtief

Wenzel vor Gipfeltreffen: "Können durch ein Spiel die Wogen glätten"

Bleibt positiv: Schweinfurts Trainer Timo Wenzel.

Bleibt positiv: Schweinfurts Trainer Timo Wenzel. imago images

13 Spiele, zehn Siege, ein Unentschieden und nur zwei Niederlagen. Der Saisonstart der Schweinfurter war ziemlich gut. Doch seit der Oktober angebrochen ist, läuft es bei den Schnüdeln nicht mehr so gut. Erst unterlagen sie im Landespokal bei Viktoria Aschaffenburg (1:2), dann folgten zwei Liga-Pleiten gegen Nürnberg II (0:2) und in Bayreuth (1:3).

Ganz anders die Form beim Kontrahenten Türkgücü, der den Drei-Punkte-Rückstand auf Schweinfurt in einen Drei-Punkte-Vorsprung drehte: Der Aufsteiger gewann die vergangenen vier Spiele und führt das Tableau nach 15 Spieltagen an.

Worauf der Fokus im Training liegt, ist klar

Um nicht weiter an Boden im Aufstiegskampf zu verlieren, sollen die zuletzt gezeigten Mängel künftig minimiert werden, wie Schweinfurts Trainer Timo Wenzel ankündigte: "Die Fehler, die wir am vergangenen Samstag gemacht haben, werden wir natürlich auch verstärkt in dieser Woche trainieren." Konkret: Das Zweikampverhalten und das Umschaltspiel.

Ob das Topspiel zur Unzeit käme? Für Wenzel nicht. Im Gegenteil: "Durch ein Spiel können wir die Wogen wieder glätten." Und nur durch die drei Niederlagen sei das aufgebaute Selbstvertrauen nicht ganz verschwunden, wie er versicherte: "Wir haben in diesem Jahr oft genug unter Beweis gestellt, welche Stärken wir haben - und diese wollen wir im Heimspiel wieder voll abrufen."

mxb