Boys in Green gastierten in der Schweiz

Irland: Mit einem Sieg gegen "das große Biest" in Richtung EM?

Mick McCarthy

Sieht dem Gastspiel in der Schweiz gelassen entgegen: Irlands Nationaltrainer Mick McCarthy (re.). imago images

Der Respekt vor der Aufgabe ist groß. "Einen Sieg in den zwei Spielen gegen die beiden größten Rivalen", benötige Irland nach Meinung der Irish Times. Dass am vergangenen Wochenende ein eigentlich sicher eingeplanter Dreier gegen Georgien nicht eingefahren wurde (0:0), sorgte allerdings für Enttäuschung auf der Grünen Insel.

Zwar ließ sich diese Trainer Mick McCarthy nicht anmerken ("Wir haben einen Punkt gewonnen, der uns in eine gute Ausgangslage gebracht hat"), zwei Zähler mehr auf dem Punktekonto hätten dem 60-Jährigen wohl aber deutlich besser geschmeckt. Mindestens einen Sieg muss Irland also noch holen. "Wir streben es zumindest an", gibt sich der Coach entspannt. Schließlich gehen die Boys in Green "in jedes Spiel mit dem Wunsch zu gewinnen. Das wird auch hier der Fall sein."

Die bessere Mannschaft vor dem Spiel und während des Spiels zu sein, garantiert nicht, dass man die Partie gewinnt.

Mick McCarthy

"Irland muss ein großes Biest besiegen", beschreibt der Irish Independend das Gastspiel in der Alpenrepublik ein wenig dramatisiert. Während die Zeitung davon ausgeht, dass "die Schweizer verwundbar" seien "und mit der Last einer enttäuschten Nation nach Hause" kommen, lässt McCarthy das Säbelwetzen vor dem Spiel ausfallen. Zwar hoffe er darauf, dass sich die Schweiz - wie zuletzt des Öfteren der Fall - wieder ein spätes Gegentor einfange, "aber ich gehe davon aus, dass dies nicht in jedem Spiel passiert".

Zudem sei die Niederlage der Nati am Samstag in Kopenhagen (0:1) unverdient gewesen, zollt er dem Gegner Respekt. "Kasper Schmeichel (Dänemarks Nationaltorwart, Anm. d. Red.) hat drei Weltklasse-Paraden gezeigt und Dänemark so im Spiel gehalten. Die Schweiz war definitiv die bessere Mannschaft." Ob nun die Eidgenossen auch gegen Irland das bessere Team stellen, war McCarthy relativ egal, denn: "Die bessere Mannschaft vor dem Spiel und während des Spiels zu sein, garantiert nicht, dass man die Partie gewinnt."

kög