Xhaka geht Partie gegen Irland selbstbewusst an

Schweiz vor dem Endspiel: "Wir können damit umgehen"

Granit Xhaka

Will mutig vorangehen: Der Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka. imago images

Gegen Dänemark lieferte die Schweiz an und für sich eine gute Partie ab, nach einem späten Nackenschlag durch Leipzigs Yussuf Poulsen stand die Nati aber dennoch mit leeren Händen da. Während in der Schweiz alle Alarmglocken schrillen, bleiben Coach Vladimir Petkovic und auch seine Spieler entspannt. "Wir müssen unsere Leistung abrufen und auf unsere Stärken setzen", sagte der Trainer im Vorfeld der Partie gegen Irland. "Dann bin ich überzeugt, dass wir den Sieg erzwingen können."

EM-Qualifikation, Gruppe D

Ebenfalls selbstbewusst geht Granit Xhaka das Heimspiel im Stade de Genève an. Schließlich sei "es nicht das erste Mal, dass wir Druck verspüren", so der Mann, der beim FC Arsenal sein Geld verdient. Ergo: "Wir können damit umgehen. Das ist das Einzige, was zählt."

Nati in Lauerstellung

Dass die EM-Qualifikation "kein Spaziergang" sei, wie es Keeper Yann Sommer formuliert, musste man in der Alpenrepublik feststellen. Allein in den drei Partien gegen Dänemark (3:3, 0:1) und Irland (1:1) verspielte die Schweiz nach späten Nackenschlägen fünf Punkte. Die Folge: Die Nati befindet sich nach fünf absolvierten Partien mit acht Zählern nur in der Verfolgerposition hinter den Dänen und den Iren (jeweils zwölf Punkte nach sechs Spielen).

Das Restprogramm spricht allerdings für die Eidgenossen: Nach der Partie gegen die Boys in Green warten noch Spiele gegen die vermeintlichen Underdogs Georgien (15. November) und Gibraltar (18.11.), Irland und Dänemark treffen noch im direkten Duell aufeinander und nehmen sich so Punkte weg.

kög