Ex-Welttorhüter debütiert bei Eishockey-Viertligist

"Man of the Match": Grandioser Einstieg für Petr Cech

Petr Cech

Gibt auch auf dem Eis eine gute Figur ab: Petr Cech. Getty Images

"Petr Cech ist jetzt Eishockey-Torwart", so lautete die Schlagzeile am vergangenen Donnerstag. Das Debüt des Tschechen, der am Fußballplatz beim FC Chelsea, dem FC Arsenal und der tschechischen Nationalmannschaft einen Namen machte, verlief grandios. Der 37-Jährige verhalf seinem Guildford Phoenix in der 4. britischen Eishockey-Liga (NIHL2) gleich zum Sieg.

Mit zwei Paraden im Penaltyschießen ermöglichte er das 3:2 gegen die Swindon Wildcats 2. "Ich habe es genossen, die Atmosphäre war großartig. Wenn man gewinnt, ist man einfach nur glücklich", meinte Cech, für den "ein Kindheitstraum wahr geworden" war. "Diese Erinnerung kann mir niemand mehr wegnehmen." Auch nicht die, dass er gleich die Trophäe als "Man of the Match" abstaubte.

Cech, der mit der Trikotnummer 39 seines Idols Dominik Hasek im Tor stand, fand es mit Blick auf sein erstes Spiel auf dem Eis "toll, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe. Und ich hoffe, ich kann noch weitere Spiele absolvieren."

Allerdings muss dies mit seinem Job beim FC Chelsea als Technischer Berater vereinbar sein. In Guildford ist er daher nur als dritter Torhüter vorgesehen. "Ich habe viel zu tun bei Chelsea, daher lässt sich schwer abschätzen, wie oft ich beim Eishockey sein werde", erklärte Cech.

nik/sid

Owen, Wiese, Maldini & Co.: Zweitkarrieren der Profisportler