Mainzer Mittelfeldmann ist gereift

Öztunali: Der, der nicht wegknickt

Der Mainzer Levan Öztunali

Hat den nächsten Entwicklungsschritt gemacht: Der Mainzer Levan Öztunali (li.). imago images

19 Minuten hatte Öztunali vor dem Auswärtsspiel in Paderborn in der Bundesliga erst auf dem Platz gestanden, am 1. Spieltag beim SC Freiburg. In Ostwestfalen, wo Trainer Sandro Schwarz von der Raute auf ein flaches 4-4-2 umstellte und damit die Lieblingsposition des Mittelfeldspielers auf dem rechten Flügel wieder schuf, durfte er von Beginn an ran und zahlte das Vertrauen mit einer Vorlage und einem rausgeholten Elfmeter zurück.

"Levin hat sehr gute Trainingseinheiten absolviert, jetzt war es für ihn an der Zeit", erklärte Schwarz und lobte: "Er ist ein Beispiel für alle Spieler, dranzubleiben, an die Chance zu glauben und in jeder Trainingseinheit daran zu schrauben."

Überhaupt erkennt Schwarz eine Entwicklung. "Er ist als Persönlichkeit gereift", findet sein Coach, "wie er in schwierigen Situationen nicht wegknickt, sondern weiterarbeitet, das war ein großer Entwicklungsschritt."

Für den Spieler selbst Bestätigung seiner Arbeit im Training "Ich habe versucht, dem Trainer zu zeigen, dass ich spielen möchte. Dann muss man aber die Leistung auch im Spiel bringen", sagt Öztunali und findet: "Jetzt habe ich gezeigt, dass ich der Mannschaft helfen kann."

Patrick Kleinmann

Diese Spieler trafen gegen die meisten Bundesligisten