Tischkante wird Berlins Innenverteidiger zum Verhängnis

"Wunde im Hotel zugezogen": Stark bleibt der Pechvogel beim DFB

Das Debüt für den DFB muss abermals warten: Niklas Stark und Bundestrainer Joachim Löw.

Das Debüt für den DFB muss abermals warten: Niklas Stark und Bundestrainer Joachim Löw. imago images

Immer, wenn der Berliner Innenverteidiger zur deutschen Nationalmannschaft eingeladen wird, können sich die Verantwortlichen beim DFB und bei Hertha BSC darauf einstellen, dass etwas mit dem 24-Jährigen passiert. Oder dass er ohne Debüt für die DFB-Auswahl zurückkehrt in die Hauptstadt.

Schon sechs Mal stand Stark unmittelbar vor seinem Deutschland-Debüt, geklappt hat es bisher noch nicht. Zuletzt war er aufgrund der vielen verletzungsbedingten Absagen rund um den Länderspiel-Doppelpack gegen Argentinien (2:2) und in Estland eigentlich gesetzt, doch erneut kam eine Unpässlichkeit dazwischen.

Vor dem Duell mit den Südamerikanern am Mittwoch fing er sich einen Magen-Darm-Infekt ein. Für das EM-Qualifikationsspiel in Estland am Sonntag war er bis Freitagvormittag immerhin fraglich, doch dann verletzte er sich im Hotel und wird die Reise in den baltischen Staat nicht antreten.

Der DFB informierte, dass sich Stark "im Hotel eine Wunde am linken Unterschenkel zugezogen hat" - eine Tischkante wurde dem Franken zum Verhängnis. Die Folge: Die Wunde musste genäht werden und schließe "einen Einsatz im Länderspiel gegen Estland" aus.

Das Teamquartier der Nationalmannschaft in Dortmund hat er bereits verlassen.

Nur Adler wartete noch länger

Stark saß in seinen ersten sechs Spielen seit seiner ersten Berufung durch Löw jeweils nur auf der Bank. Länger warten auf das Debüt musste nur der Keeper René Adler - nämlich sieben Spiele. Die Torhüter Bernd Leno, Tim Wiese und Kevin Trapp saßen fünfmal bis zum ersten Einsatz für Deutschland auf der Ersatzbank.

bst

Kein Reim bei der Nummer 100 der DFB-Elf