Bundesliga

Wiedwald: "Besser als Däumchen drehen"

Frankfurt: Vier Youngster debütieren beim Test

Wiedwald: "Besser als Däumchen drehen"

Felix Wiedwald

Hat Verständnis für die Youngster: Frankfurts Keeper Felix Wiedwald. imago images

Fynn Otto (17) stand als linker Innenverteidiger in der Startelf, Felix Irorere (17) kam früh für den nach einem Luftduell leicht angeschlagenen Timothy Chandler, der niederländische Mittelstürmer Jip Molenaar (18) und Linksaußen Abdulkerim Cakar (18) wurden im Laufe der zweiten Halbzeit eingewechselt. Wirklich anbieten konnte sich keiner der Youngster, was bei einem insgesamt müden Auftritt und einer 1:3-Niederlage auch schwer war.

"Man hat gemerkt, dass sie nervös sind, das ist auch normal", urteilte Keeper Felix Wiedwald: "Am Mittwoch waren alle das erste Mal bei uns im Training dabei und eine Tag später haben sie schon das erste Mal gespielt. Das war für alle nicht leicht." Vielleicht, so hofft der Keeper, bringt es sie dennoch voran: "Ich hoffe, sie haben etwas mitgenommen und Spaß gehabt - das ist das Wichtigste."

Für den Ersatztorwart, nach der Verletzung von Kevin Trapp derzeit in der Liga die Nummer 2 der Eintracht, war der Test beim Regionalligisten trotz der Niederlage eine gute Übung: "Ich konnte ein bisschen arbeiten, habe aber leider zu viele Gegentore bekommen. Trotzdem ist es besser, gegen so einen Gegner zu spielen als eine Mannschaft, bei der man hinten Däumchen dreht."

Patrick Kleinmann

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