"Ich schaue Grand Prixs mit ihm im Fernsehen an"

Schumacher-Freund Todt: Michael kämpft jeden Tag um Besserung

Freunde: Der heutige FIA-Präsident Jean Todt und der siebenmalige F1-Champion Michael Schumacher, hier im Jahr 2002.

Freunde: Der heutige FIA-Präsident Jean Todt und der siebenmalige F1-Champion Michael Schumacher, hier im Jahr 2002. imago images

Todt war bei Ferrari Schumachers Teamchef und Wegbegleiter. Er stehe täglich mit dem 50-Jährigen und seiner Familie im Kontakt, alle müssten deren Wunsch nach Privatsphäre respektieren. "Es gibt keine Nachrichten, außer dem Fakt, dass Michael jeden Tag um Besserung kämpft", sagte Todt zu dem Gesundheitszustand des Rennfahrers nach dessen schweren Skiunfall Ende 2013. "Wir müssen ihn bei diesem Kampf begleiten, seine Frau Corinna unterstützen, die eine fantastische Frau ist und sich um ihn und die Kinder kümmert. Wir müssen ihnen helfen und ihre Wünsche maximal respektieren."

Es sei zwar normal, dass die Menschen mehr über Schumachers Zustand erfahren möchten, "Michael ist eine Motorsportlegende", sagte Todt. "Es ist nicht ungerechtfertigt, dass man ihm Gutes wünscht und von ihm wissen will, aber es liegt an der Familie, was sie sagen will und was nicht." Schumacher selbst habe nie über sich selbst gesprochen und nie Fotos seiner Kinder gezeigt. "Wir wissen, dass er einen Unfall hatte, der Spuren hinterlassen hat. Und das ist Privatsache."

Todt kritisierte, dass Informationen zu der Behandlung an die Öffentlichkeit gelangten. "Ich habe unglaubliche Sachen über seine Behandlung gelesen und wie immer reden die nicht, die etwas wissen. Und die, die nichts wissen, reden."

dpa

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