Löwen im Pokal gegen Unterhaching gefordert

Bierofka: Pokalsieg? "Bringt nichts, wenn wir absteigen"

Daniel Bierofka

Vor dem Pokalkracher gegen Haching: Löwen-Trainer Daniel Bierofka. imago images

"Es wird eine tolle Stimmung sein", freut sich Löwen-Coach Daniel Bierofka auf das Duell mit der Spielvereinigung. "Da ist es egal, ob 10.000, 11.000, 12.000 kommen oder ob es ausverkauft ist", wird der einstige Profi auf der vereinseigenen Website zitiert. Ob die Akteure im Grünwalder Stadion nun vor vollen Rängen spielen oder nicht - "wir werden die Emotionen auf dem Platz spüren und alle für ihr Kommen belohnen", verspricht Bierofka einen klassischen Pokalfight mit dem Nachbarn.

Dass dieses Duell ausgerechnet im Viertelfinale des Toto-Pokals stattfindet, sei natürlich schade, von einem vorgezogenen Endspiel will Bierofka jedoch nicht reden. Schließlich seien "die Würzburger Kickers auch sehr stark und mit Viktoria Aschaffenburg ist noch ein Pokalschreck dabei".

Unser oberstes Ziel ist es, die Liga zu halten. Es bringt mir nichts, wenn wir den Pokal gewinnen, aber absteigen.

Daniel Bierofka

Dass man gegen den Nachbarn, beide Stadien liegen rund sechs Kilometer auseinander, natürlich ein gutes Bild abgeben möchte, versteht sich von selbst. Allerdings, und das betont Bierofka, nicht um jeden Preis: "Unser oberstes Ziel ist es, die Liga zu halten. Es bringt mir nichts, wenn wir den Pokal gewinnen, aber absteigen", so der Coach. Dementsprechend wird Bierofka "Veränderungen vornehmen", aber dennoch eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken - "also auf gar keinen Fall eine B-Elf".

Gegen den Tabellenführer der 3. Liga, die Löwen stehen selbst auf dem 14. Platz, ist höchste Vorsicht geboten: "Die Riesenstärke der Hachinger ist die Effektivität. Sie sind eiskalt vor dem Tor, brauchen nicht viele Chancen", zollt er dem Team von Claus Schromm höchsten Respekt. "Das zeichnet eine Spitzenmannschaft aus." Eine Mannschaft, die zudem Spielentscheider in ihren Reihen wisse. Ergo: "Es ist nicht leicht, sie zu verteidigen. Man darf ihnen nicht viele Möglichkeiten geben."

kög