35-Jähriger trifft am laufenden Band

Wenzel über Jabiri: Eine "absolute Tormaschine"

Reden viel miteinander: Schnüdel-Torjäger Adam Jabiri (links) und sein Trainer Timo Wenzel.

Reden viel miteinander: Schnüdel-Torjäger Adam Jabiri (links) und sein Trainer Timo Wenzel. imago images

Seit Jabiri 2016 zum FC Schweinfurt zurückgekehrt war, ist er stetig einer der besten Torschützen des Teams. Insgesamt 62 Treffer erzielte der gebürtige Kitzinger in diesem Zeitraum. In den bisher absolvierten 14 Partien der Regionalliga Bayern war er bereits neun Mal zur Stelle.

Nach wie vor fühle sich der immerhin schon 35 Jahre alte Stürmer "fit und hungrig." Spielen möchte er noch so lange, wie dieses Gefühl anhält: "Für den Verein und mich ist das wichtig, um der Mannschaft auch wirklich helfen zu können." Aktuell zähle für den ehemaligen Hoffenheimer (ein Bundesligaspiel gegen den FC Schalke 04) aber nur ein Sieg im nächsten Spiel gegen die SpVgg Bayreuth.

Denn nach der aus Sicht der Schweinfurter torlosen Niederlage gegen die Reserve des 1. FC Nürnberg (0:2) rutschte das Team auf Rang zwei der Tabelle ab. Dabei brauchen Trainer Timo Wenzel & Co. die Tore ihres Stürmers. Immerhin schoss er knapp ein Drittel der Treffer der Schnüdel (28).

Verrückt machen wird sich der Toptorjäger der Unterfranken deshalb aber nicht. "Man verarbeitet die Fehlschüsse schneller und weiß, dass es einfach Zeiten gibt, in denen der Ball nicht über die Linie will", so der Goalgetter. Daher sei es einfacher als in jungen Jahren, mit solchen Situationen umzugehen.

Für seinen Trainer sei es außerdem kein Problem, den "Oldie" auch mal auf die Bank zu setzen. "Viele Leute wundern sich, wenn er ab und zu draußen sitzt. Wir müssen aufpassen, er ist 35 Jahre alt. Da müssen wir Adam einfach ab und zu bremsen. Wir besprechen jede Woche, wie er sich fühlt", erklärte Wenzel im Interview mit "FuPa.net". Dennoch machte der Coach klar: "Adam ist eine absolute Tormaschine." Seine Tore sollen schließlich zum gemeinsamen großen Ziel verhelfen. "3. Liga mit dem FC 05 wäre sicher noch eine tolle Geschichte", so Jabiri.

kon