Wolfsburg testet gegen Kiel - Sorgen um Roussillon

Auf der Zehn: Malli darf sich zeigen

Bewährungschance auf seiner Lieblingsposition als Zehner: Wolfsburgs Yunus Malli.

Bewährungschance auf seiner Lieblingsposition als Zehner: Wolfsburgs Yunus Malli. imago images

Bislang war das 3-4-3 unter Oliver Glasner unverrückbar. Seit dem ersten Tag unter dem neuen Trainer spielt der VfL Wolfsburg in dieser Grundformation, im Test am Donnerstag gegen Holstein Kiel weicht der Österreicher erstmals davon ab. "Wir werden mit einer Viererkette spielen", kündigt Glasner an. Ob es ein 4-4-2 mit Raute oder ein 4-2-3-1 wird, ließ er noch offen. Klar ist aber: Yunus Malli, unter dem neuen Coach in den Pflichtspielen bislang ohne jede Einsatzminute, erhält eine Bewährungschance auf seiner Lieblingsposition als Zehner.

"Für ihn ist es wichtig, auf dem Platz zu stehen", sagt Glasner über Malli, der wie schon unter Ex-Trainer Bruno Labbadia eine schwere Phase durchmacht. Im 3-4-3 gibt es seine bevorzugte Rolle nicht, auf der offensiven Halbposition haben einige Spieler Vorteile gegenüber dem Türken.

Rexhbecaj, Gerhardt oder Azzaoui sollen über 90 Minuten spielen

Gegen Kiel kann er sich nun zeigen, wie auch andere Spieler, die zuletzt wenig bis gar nicht zum Einsatz kamen. So sollen auch Elvis Rexhbecaj, Yannick Gerhardt oder Ismail Azzaoui über 90 Minuten spielen. John Anthony Brooks und Paulo Otavio, in den vergangenen Wochen verletzungsbedingt außen vor, feiern ihr Comeback gegen den Zweitligisten, mit Torwart Lino Kasten, Tim Siersleben, Jannis Heuer, Luca Horn und Mamoudou Karamoko sind auch fünf U-23-Spieler dabei.

Weiterhin fehlen wird hingegen Jerome Roussillon, um den sich der Trainer etwas sorgen muss. Zwei MRT-Untersuchungen ergaben bei dem Franzosen immerhin "keine strukturelle Muskelverletzung", aber: "Er klagt immer noch über Schmerzen."

Thomas Hiete

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