Ex-Profi lobt die Entwicklung seines Sohnes

Harry über Robin Koch: "Man ist da schon stolz"

Harry und Robin Koch

Der Vater deutscher Meister, der Sohn bald Nationalspieler? Harry und Robin Koch. Getty Images/imago images

Nach 27 Zweitligaspielen für den FCK führte der Weg von Robin Koch 2017 nach Freiburg, nach 57 Bundesliga-Partien erhielt der Innenverteidiger am Montag einen Anruf von Joachim Löw. Der Bundestrainer hat Koch für die anstehenden Länderspiele am Mittwoch gegen Argentinien und am Sonntag in Estland nachnominiert.

Überraschend? Für Vater Harry Koch nicht zwingend. "Von der Planung her war es natürlich unsere Hoffnung, dass er irgendwann in der Nationalmannschaft spielt", meinte der Ex-Profi gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, fügte aber auch an: "Dass es jetzt so schnell ging, liegt natürlich auch daran, dass so viele Spieler verletzt oder krank sind."

Unabhängig davon ist Koch, der selbst 187-mal in der Bundesliga, achtmal in der Champions League und 21-mal im UEFA-Cup aufgelaufen und mit Lautern 1998 deutscher Meister geworden war, "schon stolz, wenn der Junge das erreicht. Robin ist noch ein sehr junger Spieler, der sich in den letzten zwei, drei Jahren kontinuierlich entwickelt hat", gibt es Lob für den Sohn.

Das Nationaltrikot durfte der heute 49-Jährige nicht tragen, Koch junior dagegen steht wie Niklas Stark, Lucas Waldschmidt, Nadiem Amiri und Suat Serdar davor, es erstmals im A-Nationalteam überzustreifen. Für die U 21 lief Robin Koch schon fünfmal auf. Im Sommer wurde er mit dem Kuntz-Team Vizeeuropameister, für ihn selbst reichte es in Italien aber nur zu wenigen Einsatzminuten.

Dennoch war es für Koch "eine gute Erfahrung, so ein Turnier zu spielen, das nah an den Herrenbereich herankommt", hatte sich der Freiburger im Sommer geäußert. "Ich konnte viel mitnehmen." Das wird er nun auch im Kreise des A-Teams.

nik

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