Quarterback aus Pittsburgh erleidet Gehirnerschütterung

Lichter kurz komplett aus: Steelers verlieren auch noch Rudolph

Pittsburgh Steelers

Etliche Mitspieler sorgen sich: Nach seinem Kopftreffer musste Steelers-Spielmacher Mason Rudolph lange behandelt werden. imago images

Die Pittsburgh Steelers müssen den Ausfall eines weiteren Quarterbacks verkraften. Rudolph, der nach dem kompletten Ausfall von Star-Spielmacher Ben Roethlisberger (Ellenbogen), eingesprungen war, zog sich im bitteren Spiel gegen die Baltimore Ravens (23:26 n.V.) eine Gehirnerschütterung zu und wurde für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Wie lange der Athlet genau ausfallen wird, ist noch nicht bekannt.

Die Szene der Verletzung ließ Zuschauer und direkt Beteiligte heftig erschaudern - Wide Receiver JuJu Smith-Schuster saß zum Beispiel lange Zeit in sicherer Entfernung auf dem Boden, betete und weinte dabei heftig. Was war passiert? Rudolph sank im dritten Viertel nach einem frontalen Zusammenprall mit Ravens-Safety Earl Thomas sofort ohne Regung zu Boden, blieb minutenlang bewusstlos auf dem Spielfeld liegen, bewegte sich kaum - und musste danach von etlichen Helfern gestützt auch noch selbst auf eigenen Beinen in die Kabine "gehen", weil das Transportauto einen Schaden hatte und nicht funktionierte.

Ersatzmann Devlin Hodges, der nunmehr dritte Quarterback in dieser weiterhin gebrauchten Saison für Pittsburgh (1:4), brachte das Spiel zwar solide zu Ende, konnte die vierte Saisonniederlage aber nicht verhindern. Pittsburgh muss als nächstes am 14. Oktober bei den Los Angeles Chargers antreten.

"Übeltäter" Thomas, im Vorfeld dieser Saison von den Seattle Seahawks zu den Baltimore Ravens gekommen, erhielt eine Strafe für "Roughing the Passer". Die Steelers-Fans forderten dagegen von den Unparteiischen, dass sie ihn aus dem Spiel werfen.

mag/sid

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