Kvitova für die WTA Finals qualifiziert

Fed-Cup-Kapitän Gerlach betreut Görges vorübergehend

Hat vorübergehend einen neuen Trainer: Julia Görges.

Hat vorübergehend einen neuen Trainer: Julia Görges. imago images

Die Wimbledon-Halbfinalistin von 2018 hatte in der Vorwoche die Zusammenarbeit mit ihrem Coach Sebastian Sachs und Physiotherapeut Florian Zitzelsberger beendet. Die 30-Jährige aus Bad Oldesloe war zuletzt beim Turnier in Peking in der ersten Runde ausgeschieden. In der Weltrangliste liegt die deutsche Nummer zwei auf Position 27.

Görges spielt 2019 nach einem perfekten Start und dem verbundenen Turniersieg in Auckland eine durchwachsene Saison. Lediglich mit dem Finaleinzug beim Rasenturnier in Birmingham wusste die Wimbledon-Halbfinalistin von 2018 noch zu überzeugen. In der Weltrangliste fiel die ehemalige Top-Ten-Spielerin auf Rang 27 zurück.

Gerlach ist ein ausgewiesener Experte im Frauentennis. 2002 begann er seine Arbeit als Trainer der russischen Weltklassespielerin Anastasia Myskina, mit der er zwischenzeitlich auch liiert war. 2004 gewann Myskina mit Gerlach die French Open in Paris, in jenem Jahr schaffte es die Russin bis auf Platz zwei der Weltrangliste.

Kvitova bei den WTA Finals dabei´

Besser als bei Görges läuft es aktuell bei Petra Kvitova. Die zweimalige Wimbledonsiegerin hat sich als sechste Spielerin für die WTA Finals in China qualifiziert. Das teilte die Damen-Profiorganisation WTA am Montag mit. Damit sind beim Saisonabschluss der besten acht Tennis-Spielerinnen dieser Saison nur noch zwei Plätze zu vergeben. Das Turnier findet vom 27. Oktober bis zum 3. November in Shenzhen statt, insgesamt werden in Einzel und Doppel 14 Millionen Dollar Preisgeld ausgeschüttet. Kvitova hatte das Turnier 2011 gewonnen und ist zum siebten Mal dabei.

Vor der diesjährigen Australian-Open-Finalistin hatte sich schon ein Quintett qualifiziert. Ihren Platz sicher haben auch die australische French-Open-Siegerin Ashleigh Barty, Wimbledonsiegerin Simona Halep aus Rumänien, US-Open-Gewinnerin Bianca Andreescu aus Kanada, Australian-Open-Siegerin Naomi Osaka aus Japan und die Tschechin Karolina Pliskova. Angelique Kerber liegt als beste Deutsche in der Jahreswertung nur auf Platz 17. Im Doppel steht Anna-Lena Grönefeld dagegen mit ihrer niederländischen Partnerin Demi Schuurs auf Rang sieben und darf auf eine Teilnahme an den WTA Finals hoffen.

dpa/sid