Beierlorzer lobt den Auftritt seiner Elf

Horn: "Dann wäre ich vom Glauben abgekommen"

Schlussjubel: Timo Horn und Achim Beierlorzer (r.) freuen sich über das Remis auf Schalke.

Schlussjubel: Timo Horn und Achim Beierlorzer (r.) freuen sich über das Remis auf Schalke. imago images

"Wenn man nach dem Spielverlauf in der letzten Minute durch eine Standardsituation zum Ausgleich kommt, dann fühlt sich das an wie ein Sieg", sagte Timo Horn nach Spielende bei "Sky" und betonte, dass er "vom Glauben abgefallen wäre, wenn wir nichts mitgenommen hätten. Der Punkt war absolut verdient".

Horn verriet auch, welche Schlüsse man aus dem 1:1 ziehen kann. Und zwar, dass "man gegen jede Mannschaft der Liga eine Chance hat - das geht aber nur über harte Arbeit und Kampf". Das war auch das Stichwort für Kapitän und "Retter" Jonas Hector, der vor allem die Defensivleistung lobte.

"Man wird belohnt für harte Arbeit - und wir haben heute hart gearbeitet."

Achim Beierlorzer

"Wir wollten im läuferischen und kämpferischen Bereich besser stehen. Das ist uns gelungen", erklärte der Nationalspieler und ergänzte: "Wir haben als Mannschaft insgesamt besser verteidigt - das hat uns auf jeden Fall gutgetan."

Beierlorzer lobt Kölner Engagement

Trainer Achim Beierlorzer zeigte sich mit dem Einsatz auch zufrieden, betonte, dass sich Engagement auszahlt. "Man wird belohnt für harte Arbeit - und wir haben heute hart gearbeitet", sagte der 51-Jährige und ging anschließend ein wenig ins Detail. Die "kompakten Abstände" seien "unheimlich wichtig" gewesen, ebenso die Tatsache, dass "wir von der Laufleistung ein bisschen was draufgesetzt" haben und dass " ein paar sehr gute Spielzüge durchgebracht" wurden.

Derartige Dinge seien in der Bundesliga schlich nötig, um bestehen zu können. Auf Schalke passte es jedenfalls. "Wir haben gut verschoben, haben Schalke vor Probleme gestellt und waren giftig in den Zweikämpfen", fasste Beierlorzer zusammen. "Das ist die Grundlage, die wir jede Woche bringen müssen."

Nach dem Punktgewinn steht nun die Länderspielpause an, ehe mit Paderborn, Mainz und Düsseldorf Gegner auf den Effzeh zukommen, mit denen man sich auf Augenhöhe wähnt. Richtungweisende Spiele also für die Domstädter. Das weiß auch Beierlorzer, der mit Blick auf die anstehenden Duelle sagte, dass man danach wissen werde, "was Sache" sei.

drm

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