Hertha schwimmt auf der Erfolgswelle

Mittelstädt weiß ums Glück - Stark: "Da fühlt man sich wohler"

Drei Spiele, drei Siege: Bei der Hertha läuft es derzeit.

Drei Spiele, drei Siege: Bei der Hertha läuft es derzeit. Getty Images

"Wir hatten 60 Prozent Ballbesitz und sind mehr als der Gegner gelaufen", hob Covic nach Abpfiff bei "DAZN" hervor und gab sich sichtlich zufrieden. Besonders gefallen hatte ihm, dass sein Team auch aus dem Spiel heraus Chancen kreiere konnte. "Wir kommen langsam dahin, dass wir bei eigenem Ballbesitz auch Gefahr ausstrahlen", stellte der Kroate fest und verriet anschließend, warum Vedad Ibisevic den Vorzug vor Davie Selke erhalten hatte. Der Bosnier sollte schlicht weiter "auf seiner Welle reiten". Das tat er dann auch: Ibisevic traf nach seinem Doppelpack in Köln (4:0) erneut - und das zum wichtigen 1:1 nach 37 Minuten.

Covic dürfte sich in seiner Entscheidung, Ibisevic zu bringen, bestätigt gesehen haben, lobte aber auch noch explizit zwei weitere Spieler: Zum einen Dodi Lukebakio, der "nach seiner Einwechslung für die Entscheidung gesorgt" habe, und zum anderen Vladimir Darida, dem erstmals seit dem 25. Februar 2017 (2:0 gegen Eintracht Frankfurt) wieder ein Tor gelungen war - es war der Treffer zum 3:1-Endstand (62.). Covic war deshalb umso glücklicher, verriet, dass er sich ein Tor des Tschechen gewünscht hatte, weil dieser "so wertvoll für die Mannschaft" sei.

Stark lobt Vorderleute

Nationalspieler Stark hob die Basics hervor. "Wir haben super Gegenpressing gespielt und sind gut in die Zweikämpfe gekommen", stellte Stark fest und betonte: "Das brauchst du, um einen Gegner wie Düsseldorf zu schlagen." Sonderlob gab es zudem für das Mittelfeldduo Marko Grujic/Per Ciljan Skjelbred, das ein "super Spiel gemacht" habe. Stark lobte vor allem die starke Absicherung seiner Mitspieler und betonte: "Da fühlt man sich als Abwehrspieler wohler."

Mittelstädt weiß um das Quäntchen Glück

Derweil gab Mittelstädt zu, dass die Hertha aktuell auch das Quäntchen Glück hat. Beispielhaft dafür sei die Szene aus der 25. Minute, als er Gegenspieler Lewis Baker im eigenen Strafraum traf und Schiedsrichter Martin Petersen trotz Sichtung der TV-Bilder keinen Strafstoß gab. "Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn er auf den Punkt gezeigt hätte", wusste Mittelstädt und betonte, dass "wir unser Spiel durchgezogen und verdient gewonnen haben".

drm

Bilder zur Partie Hertha BSC - Fortuna Düsseldorf