Frankfurt: Hasebe trainiert erstmals

Hütter: Zwischen Auftrieb und Aufpassen

"Wir müssen höllisch aufpassen": Frankfurts Trainer Adi Hütter. picture alliance

"Makoto Hasebe trainiert an diesem Freitag erstmals", erklärte Adi Hütter nach der Rückkehr aus Portugal. Freilich muss das für Sonntag (18 Uhr, LIVE! bei kicker.de) noch nichts heißen, da die Gehirnerschütterung des Japaners lediglich eine Woche zurückliegt. Doch ein bisschen Hoffnung scheint es zu geben bezüglich der Rückkehr des Abwehrchefs. David Abraham dagegen sei noch nicht bei hundert Prozent, dafür kann der in Guimaraes gesperrte Dominik Kohr mitwirken. Und: "Lucas Torro könnte ein Thema sein", kündigte Hütter an. Der Spanier wurde in der Liga bislang lediglich einmal eingewechselt, sein Einsatz käme durchaus überraschend, wenngleich ob der Mehrfachbelastung die ein oder andere Rotation erwartbar ist.

Hütter: "Wir müssen höllisch aufpassen"

Wenig überraschend dagegen ist für den Österreicher die Tatsache, dass die Kurve bei Werder zuletzt wieder nach oben zeigte. "Sie stehen für guten sauberen Fußball. In Dortmund hätten sie hintenraus gewinnen können." Zudem müsse sein Team bei ruhenden Bällen aufpassen: "Bei Standards sind sie offensiv sehr gefährlich." Beeindruckend ist für den Eintracht-Coach auch das Tempo des zurückgekehrten Milot Rashica. "Er kann mit Geschwindigkeit sehr viel machen." Kurzum: "Wir müssen höllisch aufpassen."

Andererseits weiß Hütter: "Der Sieg sollte uns Auftrieb und Selbstvertrauen geben." Zwar sei der Auftritt beim 1:0 bei Vitoria spielerisch nicht das ganz Gelbe vom Ei gewesen, aber man dürfe nicht vergessen: "Wir standen mit dem Rücken zur Wand. Am Ende haben wir das bravourös gemeistert." In der Gesamtrezeption fehlt dem 49-Jährigen offenbar eine gewisse Demut vor vermeintlich kleineren Gegnern, denn umsonst wird Hütter nicht gesagt haben: "Wir brauchen ein bisschen mehr Respekt vor anderen Nationen und ihren Mannschaften."

Benni Hofmann

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