Franzose entschuldigt sich

Senechal: "War völlig inakzeptabel"

Max Walscheid und Florian Senechal

Auseinandersetzung im Zielraum: Max Walscheid (l.) und Florian Senechal. picture alliance

Was war geschehen? Kurz vor dem Ziel kam es in Münster zu einem Sturz, nachdem sich Sunweb-Fahrer Walscheid und Deceuninck-QuickStep-Profi Senechal berührt hatten. Der Franzose kam zu Fall, andere Fahrer konnten nicht mehr ausweichen, sodass es zu einem Massensturz kam. Walscheid selbst ging nicht zu Boden, konnte den Sprint fahren und wurde am Ende Fünfter.

Als er unmittelbar nach der Zieldurchfahrt zum TV-Interview beim WDR bereitstand, fuhr Senechal auf ihn zu und versetzte ihm unvermittelt einen Schlag gegen den Helm. Es entwickelte sich eine kurze Auseinandersetzung, ehe Teamkollegen den Franzosen vom deutschen Sprinter wegzogen.

Wenige Stunden nach der Zieldurchfahrt folge dann die Entschuldigung Senechals: "Ich entschuldige mich von ganzem Herzen bei Max Walscheid, dem Team Sunweb, meinem Team und meinen Fans", teilte der 26-Jährige über die sozialen Kanäle Deceuninck-QuickSteps mit. "Was ich nach dem Rennen gemacht habe, war völlig inakzeptabel und entspricht nicht meinem wahren Charakter", so Senechal: "Das tut mir wirklich leid!"

Auch das belgische Team reagierte auf den Ausraster seines Fahrers und verdonnerte Senechal zur Zahlung eine Geldstrafe. Die Summe, die nicht näher beziffert wurde, wird an eine wohltätige Organisation gehen.

jer